Getreide

Getreide: Wegen höherer Ernteprognosen für 2023 mehr Druck zu erwarten

20. Dezember 2022 um 12:20 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Kurz vor Weihnachten geht der Handel stark zurück. Die Preisaussichten für Weizen, Roggen, Gerste und Mais präsentieren sich bearish. COCERAL erwartete höhere Ernten im nächsten Jahr. Argentiniens Wetterprämien schmelzen regenbedingt ab.

Weizen: Kommende EU-Weizenernte um 1,7% höher gesehen
Die Weizenmärkte zeigen in der Woche kurz vor Weihnachten kaum mehr neue Impulse. Laut Zollbehörden hat China im November 1,01 Mio.mt Weizen aus Russland, Ukraine und auch EU-Ländern importiert, gut 35% mehr als im Vorjahreszeitraum. Wieder aufflammende COVID-Infektionszahlen und schwache Konjunkturerwartungen dürften Chinas Nachfrage im kommenden Jahr eher dämpfen, hieß es im Handel. In den USA stiegen die Weizenexportbuchungen letzte Woche auf 304.108 mt, gut 3

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
06.06.2023
CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Lage am Schwarzen Meer spitzt sich beim Getreideabkommen zu. Ukraine ruft Plan B auf. In Frankreich und Deutschland wird es für Weizen zu trocken. US-Handelsstreit mit Mexiko flammt wieder auf. Chinas Provinz Henan steht im Regen.
Getreide
01.06.2023
CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Der Getreideausblick bleibt zwar vorerst bearish. Neue Ernten entwickeln sich gut. Russland lagert doppelt so hohe Weizenvorräte. Chinas Weizenernte zeigt jedoch Ausfälle. Ungarn fordert Einfuhrbeschränkungen. Mit EU-Import- und Exportdaten.
Getreide
30.05.2023
CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Märkte rudern nach Pfingsten weiter zurück. Hoher Exportdruck Russlands und gestiegene Weizenbestände in China sorgen für Druck. In den USA liefert der Wettermarkt nur leicht festere Impulse. In der EU bleiben die Ernteaussichten bravourös.
Getreide
25.05.2023
CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Der Weizenmarkt wägt höhere Ernten zur neuen Kampagne und Exportrisiken der Ukraine ab. China lässt Weizen-Überschüsse verstärkt in Futtertröge abfließen. Brasiliens Maisexport rudert zurück. Mit EU-Import und Exportdaten.