Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Handel ignoriert Russlands Drohgebärden

27. April 2023 um 11:56 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Weizenpreise brechen nochmals stark ein und erreichen frühere Niveaus vor Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Rezessionssorgen in den USA und Kaufkraftverlust in Europa wegen Inflation drücken Kurse abwärts.

Weizen: Sinkende Kaufkraft alarmiert den Markt
Unsicherheiten über die Verlängerung des Getreideexportkorridors im Schwarzen Meer sollten die Preise nach oben treiben, aber das Gegenteil ist eingetreten. Verarbeiter und Handel sind der politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen überdrüssig, bei gleichzeitig zunehmendem Kaufkraftrückgang wegen anhaltender Inflation, hieß es aus Frankreich. Nach einwöchiger Pause wird der Transit von ukrainischem Getreide in Polen wieder aufgenommen. Vorübergehend

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
02.07.2026
CHICAGO/PARIS. Frankreichs Weizenerträge streuen stark. Ukrainische Exporte legen zu. Hitzewellen dämpfen europäische Ernteerwartungen für Mais. Die aktuelle Preislage zur neuen Ernte.
Getreide
24.06.2026
BONN. Das Deutsche Maiskomitee e. V. (DMK) hat in der 25. Kalenderwoche (15.-21.06.2026) die Länderdienste zum aktuellen Stand des Maises befragt.
Getreide
18.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Weizenernte in den USA läuft auf vollen Touren, in Europa steht sie unmittelbar bevor. Der Wettermarkt und das Abkommen zwischen den USA und dem Iran dürfte auch den Getreidehandel im Nahen Osten wieder deutlich beleben. Algerien kauft viel Weizen.
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.