Getreide

Getreide: Geteilte Kursaussichten

29. August 2022 um 12:27 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Schwächere Maisernten in den USA und Frankreich ziehen auch Weizenkurse leicht nach oben. Allerdings steigt der Exportdruck vom Schwarzmeer durch höhere ukrainische Exporte. Russlands Ausfuhren brechen extrem ein.

Weizen: Russlands Exporte zeigen erhebliche Rückgänge
Die EU-Kommission hatte letzte Woche ihre Prognose zur EU-Weichweizenernte von 123,9 Mio.mt, die Ende Juli erwartet worden war, auf 126,0 Mio.mt angehoben. Die veranschlagten EU-Exporte blieben bei 36 Mio. mt, wodurch die Endbestände um 2 Mio. höher bei 15,7 Mio. mt in Brüssel gesehen werden. Wegen gestiegener Konkurrenz vom Schwarzmeerraum verliert der EU-Export an Fahrt. Die Ukraine wird rund 18,8 Mio.mt an Weizen aus der Ernte 2022 einfahren, gegenüber 32,2 Mio.mt i

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
21.09.2023
CHICAGO/PARIS. Russland geht bei Ägyptens Weizentender leer aus. Algeriens OAIC hat eine Weizenausschreibung über 600.000 mt Weichweizen abgeschlossen. Russland verschifft 27% mehr Weizen. Mais wird zu teuer für die Käufer. Mit EU-Import- und Exportdaten. Preise aktualisiert!
Getreide
19.09.2023
CHICAGO/PARIS. Der Weizenmarkt gibt wegen gigantischer Weizenexporte Russlands weiter nach. In den USA wachsen Befürchtungen über stark ansteigende US-Maisbestände. Widersprüchlich bleibt die Situation beim Import von ukrainischem Getreide in die EU-27 Ukraine droht mit Klage.
Getreide
14.09.2023
CHICAGO/PARIS. Der Weizenmarkt reagierte auf niedrigere Prognosen im WASDE-Report und russische Angriffe auf ukrainische Hafeninfrastruktur zunächst mit Kursgewinnen. Aber der schwache EU-Weizenexport und die größere US-Maisernte belasten den Markt. Mit EU-Import- und Exportdaten.
Getreide
12.09.2023
CHICAGO/PARIS. Die Ukraine lotet neue Exportwege aus, um den Export wieder zu beschleunigen. Russland flutet den Markt mit gigantischen Exporten auch im September. EU-Exporteure haben es schwer, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Der Kassamarkt profitiert von gutem Angebot.