Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Gerüchte über Exporte nach Algerien pushen Markt

12. Februar 2026 um 11:47 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Die aktualisierten USDA-Berichte bringen keine neuen Erkenntnisse. Jedoch sorgen Kaufankündigungen Algeriens in Frankreich für Spannung. Das ukrainisches Maisangebot bleibt stark zurück, davon profitiert Futtergerste. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Algerien kündigte Käufe in Frankreich an
In Frankreich kursieren Gerüchte darüber, dass Algerien Weizen und Gerste in Frankreich gekauft hat. Während Algerien seit Juli 2024 (damals 31.500 mt) keinen französischen Weichweizen mehr importiert hatte, ist für Februar eine Lieferung von 5.000 mt angekündigt. Auch Gerste soll nach drei Saisons ohne algerische Käufe nun in einer Menge von 13.000 mt geliefert werden. Dies ist noch nicht viel, könnte aber wieder verbesserte Bedingungen mit Algerien bedeuten.

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
11.08.2026
CHICAGO/PARIS. Die Lage an der Getreidemärkten wird durch Exportrückgänge vom Schwarzmeerraum und Logistikprobleme in Westeuropa durch unverminderte Hitzegrade und Regendefizite nach oben angetrieben. Dadurch stauen sich jedoch die Lagervorräte am Schwarzmeer. USA und Südamerika profitieren von derzeit knapperem Angebot durch hohe Exporte.
Getreide
06.08.2026
CHICAGO/PARIS. Westeuropäische Kassamärkte legen bei Weizen moderat, bei Mais heftig zu. Die Logistik kommt in Westeuropa durch Hitze und Dürre in die Bredouille. Im Schwarzmeerraum legen Raketen- und Drohnengriffe den Export vielerorts lahm. EU steigert Maisimport beträchtlich.
Getreide
04.08.2026
CHICAGO/PARIS. Bei den EU-Ernteschätzungen geht es weiter abwärts. Auch die Bestände sinken spürbar. Hitze und Niedrigwasser stellt die Logistik vor Herausforderungen. Die andauernde Hitzewelle in Westeuropa bedroht nun die Maisernten.
Getreide
30.07.2026
CHICAGO/PARIS. Die Kassamärkte setzen Preisrückgang abgemildert fort. Terminbörsen zeigen jedoch ein Plus, aufgrund gestiegener politischer Spannungen im Schwarzmeerraum und Ausweitung des Nahostkonflikts. Die dritte Hitzewelle trifft den Markt. EU importiert deutlich mehr Mehl.