Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Französische Mühlen und Industrie sichern sich ab

6. Oktober 2021 um 11:55 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag mit Einschätzungen des Handels. Die Spannungen zwischen USA und China wachsen. Russland plant eine Exportquote für Weizen ab 15. Februar. Französische Mühlen sichern sich bei Weizen für das zweite Halbjahr ab, weil sie eingeschränkte Verfügbarkeit erwarten.

Weizen: Temporärer Rücksetzer am Markt
Der US-Weizenmarkt tendierte zwar schwächer. Der hohe Erntevorsprung bei Mais in den USA, der US-Haushaltsstreit sowie die Unsicherheit über das Kaufverhalten der Chinesen sind Gründe. Offenbar will die Biden-Regierung den Druck auf Peking erhöhen, damit die Vereinbarungen aus dem Phase-1-Abkommen erfüllt werden. Aber in Russland verdichten sich Anzeichen dafür, dass ab Februar zusätzliche Restriktionen für den Weizenexport verhängt werden. Ab 15. Februar 2022 plant Moskau, ei

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.