Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Frankreichs Preise purzeln deutlich

14. Oktober 2021 um 11:19 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag mit Einschätzungen des Handels. Weizen verliert durch Exportausfälle und Gewinnmitnahmen - vielleicht ein Kaufimpuls. Am Maismarkt kündigt sich eine Kehrtwende an.

Weizen: Exporttempo leicht gebremst
Der hochgeschnellte Weizenmarkt erfuhr durch Gewinnmitnahmen einen Rücksetzer. In Frankreich verlor Weizen 6 EUR/mt, dies dürfte auch deutsche und niederländische Kurse unter Druck bringen. Dabei wirkt allerdings der bullishe WASDE-Report nach. Frankreichs Handel wertete den Rückgang der globalen Weizenbestände um 11 Mio.mt gegenüber Vorjahr auf 277 Mio.mt als durchaus festes Marktsignal. Auch sollen Weizenreserven großer Exporteure auf 50 Mio.mt gesunken sein, den niedrigsten Stand seit 2007. Die

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.