Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Frankreich und Kanada befeuern den Markt

15. September 2021 um 11:33 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag mit Einschätzungen des Handels. Die Entwicklung der Weizenmärkte wird durch niedrigere Ernteergebnisse in Frankreich und Kanada getrieben. In den USA nimmt das Maisangebot wegen angelaufener Ernte zu. Aber Hurrikan „Nicholas“ könnte noch für Überraschungen sorgen.

Weizen: StatsCan senkt massiv Ernteergebnisse
An den Weizenmärkten setzte sich der gestrige begonnene Kursauftrieb fort. Maßgebend hierfür sind kleinere Weizenernten in Kanada und Frankreich und ein bessere EU-Weizenexport als erwartet. Statistics Canada senkte gestern seine Gesamt-Weizenernte auf 21,7 Mio t gegenüber 35,2 Mio t im Vorjahr, was 38,3 % Rückgang bedeutet. Die Sommerweizenernte wird auf 15,3 Mio t geschätzt und ist damit 40,7% kleiner als 2020, während die Durum-Erzeugung um 39,2% auf knapp 3,5 Mio t fallen soll. In den

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.08.2026
CHICAGO/PARIS. Spannungen am Schwarzen Meer spitzen sich, Kiew weitete seine Drohnenangriffe auf russische Hafeninfrastruktur in der Ostsee aus. Russlands Weizenpreise brechen ein, während sich kanadische und europäische Ware verteuert. Niedrigwasser an Donau/Rhein senken Lieferumfänge.
Ölsaaten
13.08.2026
CHICAGO/PARIS. Ukrainische Angriffe auf russische Getreideterminals in Noworossijsk legen Weizenexport lahm. USDA präsentiert neue Produktionszahlen und erwartet Exportbeschränkungen vom Schwarzmeerraum, wodurch die Preisvolatilität steigt. Mais reagiert auf niedrigere US-Maislagerbestände. EU muss niedrigere Maisernte durch höhere Importe kompensieren.
Getreide
11.08.2026
CHICAGO/PARIS. Die Lage an der Getreidemärkten wird durch Exportrückgänge vom Schwarzmeerraum und Logistikprobleme in Westeuropa durch unverminderte Hitzegrade und Regendefizite nach oben angetrieben. Dadurch stauen sich jedoch die Lagervorräte am Schwarzmeer. USA und Südamerika profitieren von derzeit knapperem Angebot durch hohe Exporte.
Getreide
06.08.2026
CHICAGO/PARIS. Westeuropäische Kassamärkte legen bei Weizen moderat, bei Mais heftig zu. Die Logistik kommt in Westeuropa durch Hitze und Dürre in die Bredouille. Im Schwarzmeerraum legen Raketen- und Drohnengriffe den Export vielerorts lahm. EU steigert Maisimport beträchtlich.