Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Flut guter Ernten belastet Markt

27. November 2025 um 12:01 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Die Flut guter Ernten auf der Südhalbkugel bringt den Markt erneut unter Druck. Die Türkei kauft russischen Weizen, Südkorea Mais. Die ukrainische Logistik leidet unter massiven russischen Angriffen. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Türkei kauft in Russland
Anhaltender Kursdruck aus Russland und die erwartete Flut guter Ernten auf der Südhalbkugel lassen derzeit kaum Spielraum für etwaige Preisanhebungen. In Australien werden Ernten von rund 36 Mio.mt und in Argentinien von 24 Mio.mt erwartet. Australischer Weizen konkurriert direkt mit russischem, während argentinischer Weizen mit französischem Getreide konkurriert, insbesondere mit Abnehmern wie Marokko, hieß es aus Frankreich. Auch jüngste Einschätzung des Internationalen G

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Weizenernte in den USA läuft auf vollen Touren, in Europa steht sie unmittelbar bevor. Der Wettermarkt und das Abkommen zwischen den USA und dem Iran dürfte auch den Getreidehandel im Nahen Osten wieder deutlich beleben. Algerien kauft viel Weizen.
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.
Getreide
09.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Märkte kippen weiter abwärts, in Erwartung noch besserer Ernten der Schwarzmeerregion und gleichzeitig sinkender Exportnachfrage. Dabei verstärken höhere Überhänge den Marktdruck zusätzlich. Die hiesigen Prämien zur neuen Ernte schmelzen heftig ab.
Getreide
04.06.2026
CHICAGO/PARIS. Der Getreidemarkt koppelt sich stärker vom Rohölmarkt ab und preist günstigere Wetterbedingungen zur kommenden Ernte ein. Auch gestiegene Lagervorräte in Russland und der EU belasten die neue Ernte. Marokko fällt als wichtiger Weizenimporteur für die EU vorerst aus.