Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Extrem nervöser Markt mit Blick auf Nahost

16. November 2021 um 12:19 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Massive Weizenkäufe aus Nahost. Befürchtungen über einen Einmarsch Russlands in der Ukraine sorgen für Unruhe. Ukraine verdoppelt letzte Woche die Exporte. China steigerte Maisimportkäufe aus der Ukraine. Agreste aktualisiert Erntedaten.

Weizen: Nahost erhöht Weizennachfrage
Der Weizenmarkt zeigt nach neuerlichem Höhenflug nur leicht schwächere Tendenz. Dabei sorgt Russlands Regierung mit erneuter Drohung über Einführung von Exportquoten für Kursauftrieb, russischer Mahlweizen mit 12,5% RP stieg auf 330 USD/mt fob Schwarzmeer. Laut Analysten von S&P Global hat Russland bis 11. November 16,6 Mio.mt Weizen exportiert, ein Rückgang um 16% zum Vorjahr, der Weizenexport 2021/22 wird auf 36 Mio.mt geschätzt. Die geopolitischen Spannungen mit Bef&u

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.08.2026
CHICAGO/PARIS. Spannungen am Schwarzen Meer spitzen sich, Kiew weitete seine Drohnenangriffe auf russische Hafeninfrastruktur in der Ostsee aus. Russlands Weizenpreise brechen ein, während sich kanadische und europäische Ware verteuert. Niedrigwasser an Donau/Rhein senken Lieferumfänge.
Ölsaaten
13.08.2026
CHICAGO/PARIS. Ukrainische Angriffe auf russische Getreideterminals in Noworossijsk legen Weizenexport lahm. USDA präsentiert neue Produktionszahlen und erwartet Exportbeschränkungen vom Schwarzmeerraum, wodurch die Preisvolatilität steigt. Mais reagiert auf niedrigere US-Maislagerbestände. EU muss niedrigere Maisernte durch höhere Importe kompensieren.
Getreide
11.08.2026
CHICAGO/PARIS. Die Lage an der Getreidemärkten wird durch Exportrückgänge vom Schwarzmeerraum und Logistikprobleme in Westeuropa durch unverminderte Hitzegrade und Regendefizite nach oben angetrieben. Dadurch stauen sich jedoch die Lagervorräte am Schwarzmeer. USA und Südamerika profitieren von derzeit knapperem Angebot durch hohe Exporte.
Getreide
06.08.2026
CHICAGO/PARIS. Westeuropäische Kassamärkte legen bei Weizen moderat, bei Mais heftig zu. Die Logistik kommt in Westeuropa durch Hitze und Dürre in die Bredouille. Im Schwarzmeerraum legen Raketen- und Drohnengriffe den Export vielerorts lahm. EU steigert Maisimport beträchtlich.