Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Das erwartet der ukrainische Handel

2. Februar 2023 um 12:54 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die ukrainische Exportlage und Zinsanhebungen in den USA zogen die Preise hin und her. Auch die EZB dürfte heute bei der Zinsschraube nachjustieren. Brüssel veröffentlichte neue Import- und Exportzahlen.

Weizen: Ukrainische Lage bleibt unsicher
In Frankreich zeigt sich Weizen erneut schwächer, was mit dem höheren Eurokurs aufgrund der Zinsentscheidung in den USA zusammenhing. Die US-Notenbank FED hob ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 4,5-4,75% an, was den US-Dollar unter Druck versetzte. Nun dürfte die EZB nachziehen, wodurch sich die Nachteile für den Export wieder aufheben werden. Die hohen Weizenernten Russlands und Australiens haben den Markt in den letzten Wochen permanent für Druck gesorgt. Aber di

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.