Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Deutliche Preissteigerungen am Kassamarkt

4. Dezember 2025 um 12:33 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Weizen und Mais sind im Wochenverlauf an der Euronext um 2,6% bzw. 0,5% gestiegen. Auch Gerste zieht hoch. Grund sind gestiegene Risikoprämien wegen erhöhter Angriffe Russlands auf ukrainische Hafenterminals am Schwarzen Meer. Mit EU-Import- und Exportdaten.

Weizen: Ukrainische Versicherungsprämien stark gestiegen
Algerien hat am Mittwoch rund 810.000-870.000 mt Mahlweizen zum Preis von 256 USD/mt CFR gekauft. Händler vermuten, dass ein Großteil aus der Schwarzmeerregion und Argentinien importiert wurde. Frankreich bleibt wegen diplomatischer Spannungen weiter ausgeschlossen. Argentinischer Weizen mit 11,5% RP soll um 10 USD/mt günstiger als russische Offerten mit allerdings 12,5% RP liegen, wobei Argentiniens Weizenqualität immer wieder ein Thema ist. Französischer Wei

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
18.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Weizenernte in den USA läuft auf vollen Touren, in Europa steht sie unmittelbar bevor. Der Wettermarkt und das Abkommen zwischen den USA und dem Iran dürfte auch den Getreidehandel im Nahen Osten wieder deutlich beleben. Algerien kauft viel Weizen.
Getreide
11.06.2026
CHICAGO/PARIS. COCERAL erwartet höhere EU-Weizenernte und niedrigere EU-Maisernte. Regen beeinträchtigt die Erntequalität in den USA und womöglich auch in Teilen Russlands. Auf Frankreich rollt eine neue Hitzewelle zu. Argentiniens Maisernte legt weiter zu.
Getreide
09.06.2026
CHICAGO/PARIS. Die Märkte kippen weiter abwärts, in Erwartung noch besserer Ernten der Schwarzmeerregion und gleichzeitig sinkender Exportnachfrage. Dabei verstärken höhere Überhänge den Marktdruck zusätzlich. Die hiesigen Prämien zur neuen Ernte schmelzen heftig ab.
Getreide
04.06.2026
CHICAGO/PARIS. Der Getreidemarkt koppelt sich stärker vom Rohölmarkt ab und preist günstigere Wetterbedingungen zur kommenden Ernte ein. Auch gestiegene Lagervorräte in Russland und der EU belasten die neue Ernte. Marokko fällt als wichtiger Weizenimporteur für die EU vorerst aus.