Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide-Deal verliert an Wirkung

16. März 2023 um 12:00 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Russlands Taktik, die Exportpreise über ukrainische Exportbehinderungen ständig von neuem anzuheizen, ist langweilig und findet kaum mehr Akzeptanz. Vielmehr könnten Chinas hohe Eindeckungen den Markt später unter Druck setzen.

Weizen: Einkauf sieht keine Argumente für Preisanstieg
Noch ist es nicht zur Einigung bei Verlängerung des Getreideabkommens gekommen. Russland möchte den Deal nur um 60 Tage, die Ukraine dagegen um mindestens 120 Tage verlängern. Dabei bremst der gigantische Exportdruck Russlands jeglichen Preisanstieg, will Russland nach Einschätzung von SovEcon im März 4,2 Mio.mt Weizen exportieren, doppelt so viel wie im Vorjahr. So wird erwartet, dass russische Exporteure im März eine Aufholjagd starten, nachdem

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.