Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Beruhigende politische Signale für Osteuropa

22. Februar 2023 um 13:00 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag. Die Getreidemärkte rudern zurück, nachdem die USA weitere Unterstützung für die Ukraine angekündigt haben, was eine Verlängerung des Getreideabkommens erwarten lässt. Argentiniens Maisernte bröckelt. Neue Ernten bleiben im Visier.

Weizen: USA beruhigen die Lage in Osteuropa
Die Weizenmärkte gerieten unter Druck, nachdem Befürchtungen über ein Ende des Getreideabkommens über freie ukrainische Getreide- und Ölsaatenexport im Schwarzen Meer nach dem 18. März gewichen sind. Der Besuch des US-Präsidenten Joe Biden in Kiew und Warschau mit klarer Botschaft, dass die USA die Ukraine weiterhin dabei unterstützen wird, den russischen Angriffskrieg auf das Land zu stoppen, sorgte für mehr Zuversicht auch beim Handel. Auch beka

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.