Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Getreide: Nur 35 % Frankreichs Weizen erfüllt Standardqualität

17. August 2021 um 11:58 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO/PARIS. Markt- und Preistrends am Mittag mit Einschätzungen des Handels. Die Märkte zeigen enorme Turbulenzen, mit starken Preisanstiegen bei Weizen. Der Ukraine kommt in dieser Saison eine Sonderrolle zu, nachdem auch Russland extreme Teuerung drohen.

Weizen: Frankreich erntet schwache Qualitäten
Der überhitzte Weizenmarkt erhielt einen Kursdämpfer, was mit Gewinnmitnahmen in Chicago und Paris zusammenhing. Frankreich erntet viel Menge, aber die Qualität zeigt niedrige HL-Gewichte, schwächere Proteinwerte und stark schwankende Fallzahlen. Wie das Handelshaus Soufflet berichtet, erfüllen nur 35% des französischen Weizens die 76 kg per Hektoliter, die als Standard für Mahlweizen gelten. In Deutschland ist die Lage ähnlich. Dabei wird in Frankreich bis nach Polen mit deutlic

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
01.10.2026
CHICAGO/PARIS. Der Handel gibt sich gelassen, türmen sich in Russland und der Ukraine gigantische Weizenlagervorräte, weil der Export kriegsverschuldet nicht in Gang kommt, diese Mengen aber später an den Markt gelangen. Indes geht Ägyptens Weizennachfrage zurück. Mais gerät durch verstärkten Exportdruck aus den USA und der Ukraine unter Druck.
Getreide
29.09.2026
CHICAGO/PARIS. China senkt die Zölle für verschiedene Agrarprodukte aus den USA, was den Import aus den USA fördern könnte, aber aus Handelssicht fraglich bleibt. Ukraine und Russland liefern in laufender Saison gut 7 Mio.mt weniger Weizen als im Vorjahr. Dadurch wachsen die Bestände massiv.
Getreide
24.09.2026
CHICAGO/PARIS. Russland rüstet Hafenterminals für Mineraldünger, Kohle und Eisenerz an der Ostsee auf Getreideumschlag um, werden große Mengen an russischem Getreide über das Schienennetz dorthin umgeleitet. Asiatische Importländer kaufen in der EU. EU-Maisernte sinkt um 21 Prozent.
Getreide
22.09.2026
CHICAGO/PARIS. Ägypten wendet sich bei Weizenkäufen Ursprüngen aus Frankreich, Rumänien und Bulgarien zu, brechen Schwarzmeerexporte kriegsbedingt weiter ein. Frankreichs Weizenqualität ist deutlich besser als im Vorjahr. Treffen Trump-Xi nährt Hoffnungen auf neue Abkommen.