Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Erdnüsse: Indische Exporte um 33% reduziert

14. Januar 2020 um 13:47 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

WASHINGTON, D.C./NEU DELHI. Der USDA Foreign Agricultural Service (FAS) hat die globalen Produktionsschätzungen für Erdnüsse in seinem Januarbericht überarbeitet. Die Marktteilnehmer sind besorgt über die US-Ernte. Indische Erdnüsse verloren im EU-Markt an Relevanz.

Globale Produktionsrückgang

Der FAS hat die weltweiten Produktionsschätzungen 2019/2020 für Erdnüsse nach unten revidiert. Während die Produktion im Dezember auf 45,52 Mio. mt geschätzt wurde, liegt die aktuelle Zahl bei 45,44 Mio. mt, was einem Rückgang von fast 3% gegenüber der Saison 2018/2019 entspricht. Die Produktion in China soll dennoch ein Plus von 3% auf 17,5 Mio. mt erzielen. Auch die Produktion in Indien ist mit 6,2 Mio. mt unverändert, was einem starken Anstieg von 31% gegenüber 2018/2019 entspricht

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
10.09.2026
ORDU. In der Türkei hat die TMO auf Qualitätsbedenken bei Haselnüssen reagiert. Ferrero hat einen eher ungewöhnlichen Ansatz gewählt. Käufer in Europa und China reagieren völlig unterschiedlich auf die aktuelle Marktsituation. Die Exporte sind im Wirtschaftsjahr 2025/2026 auf ein 20-Jahres-Tief gesunken.
Ölsaaten
10.09.2026
SEOUL/NEU-DELHI. Pakistan hat beim aktuellen Sesam-Tender einen Großteil für sich gewinnen können. Niederschläge haben die Ernte in Madhya Pradesh beschädigt. Im indischen Markt geraten die Preise weiter unter Druck.
Nüsse
09.09.2026
KAPSTADT/CANBERRA. In wichtigen Anbauländern wie Südafrika und Australien wird mit einer deutlich besseren Macadamiaernte als im letzten Jahr gerechnet. Das macht sich bereits bei den Preisen bemerkbar. Die EU-Importe legen zu.
Nüsse
09.09.2026
TEHERAN. Im Juli haben sich die iranischen Exporte von Pistazien in die Vereinigten Arabischen Emirate überraschend erholt. Die Exporte nach China sind eingebrochen. Lieferungen von Pistazienkernen gewinnen Marktanteile. Der erwartete Produktionsrückgang könnte Rekordvorräte aufzehren.