Dedere in Kasachstan: Die Zukunft des Rohstoffhandels beginnt jetzt
19. Februar 2020 um 11:19 ,
Der AUDITOR
Begleitet wurden die Geschäftsführer Michael Gütlich (CEO) und Thomas Bull (CFO) und Gesellschafter Josef Fischer von den Händlern Serik Zhumabayev und Marat Tushanov, die vor Ort unter anderem als Dolmetscher tätig waren. Zhumabayev war zudem bereits im Vorfeld für die Organisation und Koordination verantwortlich.
Die Dedere-Delegation führte in diesen Tagen zahlreiche Gespräche mit wichtigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Darunter Gabit Mukhambetov, (Vorstandsvorsitzender National Centre of Accreditation), Timur Onzhanov, (Geschäftsführer Astana International Finance Centre) und Dr. Albert Rau (Abgeordneter des Mäschilis [Unterhaus des Parlaments der Republik Kasachstan]).
Am Freitagabend (31.01.2020) waren Gütlich und Fischer noch zu Gast im Studio des kasachischen TV-Senders Atameken Business Channel. Thema der Live-Übertragung: Innovationen in der Agrarwirtschaft: Wie kann der kasachische Bauer auf dem Weltagrarmarkt präsent werden?
CEO Michael Gütlich ist erfreut, dass ihre Ziele von allen gut aufgenommen wurden. „Wir haben hohe Ansprüche an unsere Technologie und uns selbst. Das wollen wir auf den internationalen Rohstoffhandel übertragen. Daher planen wir ein Joint Venture mit kasachischen Investoren, um den Landwirten den Einstieg in den Welthandel zu erleichtern.“
Um eine gleichbleibende Qualität zu garantieren, sind Standards erforderlich. Um die Einhaltung derer zu gewährleisten, werden über das geplante Joint Venture eigene Handelsplätze mit IFS und BRC-Zertifizierung in den wichtigsten Anbaugebieten eröffnet, an denen die Ware auch physisch vorhanden ist. „Es ist geplant, eigene Handelsplätze entstehen zu lassen. So wird garantiert, dass die angelieferte Ware mindestens den europäischen Standards entspricht“, erklärt Gütlich. „Kasachstan wird nur der Anfang sein. Wir planen ein internationales Netzwerk unserer Welthandelsplätze.“
Unter Anwendung der Blockchain-Technologie wird die eingelagerte Ware mit technischen Details wie Preisinformationen, Fundamentaldaten und Analyseergebnissen verknüpft. „Mit Hilfe der Blockchain-Technologie ist es egal, ob sie ihre Ware aus unserem Lager in Polen bekommen oder aus dem in der Ukraine. Alle Informationen liegen dank Smart-Contract bereits vor und müssen nur abgerufen werden.“ So entsteht ein geschlossenes System, welches das unerwünschte Ein- und Ausdringen von Waren und Informationen verhindert.
„Wir sind mit einer Vielzahl Investoren im Gespräch, was die Umsetzung dieses Vorhabens angeht. Unsere nächsten Termine in Kasachstan stehen schon fest.“