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China: Exporteure ziehen sich aus dem Bio-Geschäft zurück

20. März 2019 um 15:48 , Der AUDITOR
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FRANKFURT/DALIAN. Im Jahr 2019 gelten die Leitlinien für zusätzliche Kontrollen bei der Einfuhr von Bio-Produkten aus bestimmten Drittländern in die EU erstmalig auch für Lieferungen aus China. Die ersten chinesischen Rohwarenexporteure werfen bereits das Handtuch.

China steht jetzt auf der Liste
Gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2019/39 vom 10.01.2019 wurden die Leitlinien für zusätzliche Kontrollen von ökologischen Erzeugnissen aus der Ukraine, Kasachstan, Moldawien und Russland für den Zeitraum vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 verlängert.

Unter die kontrollpflichtigen Bio-Produkte aus diesen Ländern fallen unter anderem Getreide und Getreideerzeugnisse wie Malz, Stärke und Gluten sowie Ölsaaten, Früchte und Futtermittel.

Zeitgleich gelten in diesem Jahr erstmalig die zusätzlichen Kontrollmaßnahmen auch für Bio-Importe aus China. Die gesondert zu behandelten Produktkategorien decken sich mit denen der oben aufgeführten osteuropäischen Länder, ergänzt um Goji-Beeren und deren Erzeugnissen.

So kann die Freigabe der ökologischen Erzeugnisse aus diesen Ländern für den EU-Import erst erfolgen, wenn die zuständigen Behörden die Durchführung der zusätzlichen Kontrollen und deren Ergebnis geprüft haben. 

Exporteure ziehen sich zurück
Unter anderem erschweren die zusätzlichen Kontrollmaßnahmen die Ausfuhr von ökologisch angebauten Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen und Leinsaat aus China. Einige chinesische Exporteure haben sich daher bereits aus dem Exporthandel mit Bio-Lebensmitteln und -Futtermitteln verabschiedet.

In ihrem Bericht vom 12.03.2019 schreibt die taz, dass es im Jahr 2018 vor allem bei Bio-Importen aus China, der Türkei und Indien zu Auffälligkeiten in Form Pestizidrückständen und anderen Unregelmäßigkeiten kam.

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
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