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Cashews: USA schlagen Impfpriorisierung für Cashew-Industrie vor

9. August 2021 um 16:24 , Der AUDITOR
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HANOI/PEKING. Die AFI hat in einem offiziellen Schreiben an den Premierminister Vietnams vorgeschlagen, die Marktteilnehmer der Cashew-Industrie priorisiert gegen das Coronavirus zu impfen. In China haben chaotische Wetterverhältnisse für Probleme an den Häfen gesorgt.

Vietnam soll Führungsposition halten

Die American Food Industry Association (AFI) hat eine offizielle Depesche an den vietnamesischen Premierminister geschickt, in der sie der Regierung vorschlägt, Arbeitern in der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung, vorranging in der Cashew-Industrie, bei der Verteilung des Corona-Impfstoffs Vorrang zu gewähren. In dem Brief, der unter anderem auf der Seite der Vietnam Cashew Association (Vinacas) öffentlich einsehbar ist, heißt es unter anderem:

„Der US-Markt macht fast ein Drittel der gesamten jährlichen Cashew-Exporte Vietnams in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar aus, und die Stabilität des Angebots ist der Schlüssel zur Sicherstellung der anhaltenden Expansion des Cashew-Wachstums. Wir bitten die vietnamesische Regierung, die Vietnam Cashew Association (Vinacas) mit der Umsetzung von Impfungen und anderen Covid-bezogenen Lösungen zu unterstützen, um Vietnam dabei zu helfen, seine führende Position in der Branche zu behalten, eine Position, die, wenn sie verloren geht, möglicherweise nie wiedererlangt wird.“

Über die Reaktion auf das Dokument hat Vinacas bisher noch keine Angaben gemacht. Die Cashewpreise auf dem europäischen Spotmarkt bleiben indes unverändert und liegen für Cashewkerne, WW320, Ursprung Vietnam bei 6,85 EUR/kg FCA Spanien.

Preise Cashewkerne, Vietnam

Sorte

EUR/kg

Geröstet und gesalzen

6,95

White Splits

5,05

Large white pieces

3,95

WW320

6,85

WW240

7,30

FCA Spanien

China kämpft gegen schwere Stürme

Neben der Corona-Pandemie stellt die Logistik derzeit eines der größten Probleme für die Marktteilnehmer dar. Im wichtigen Umschlagsland China haben aufgrund der Regenzeit schwere Stürme gewütet, die dazu geführt haben, dass der Hafen von Yantian kurzzeitig keine Containerlieferungen mehr annahm. Das ist deshalb besonders schwierig, weil der weltweite Containermangel und die horrenden Frachtkosten den Exporteuren bereits seit Monaten erheblich zusetzen. Weitere chinesische Häfen entlang der verkehrsreichsten Wasserstraße, dem Jangtse, musste aufgrund von Taifun „In-Fa“ ebenfalls vorübergehend den Betrieb einstellen. Das alles zusammengenommen wird zu weiteren Frachtpreiserhöhungen und Lieferverzögerungen führen, wie Vinacas beschreibt.

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
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