Weitere Rohstoffe - Milchprodukte

Butter: Aldi hebt Preise um 30% an

4. April 2022 14:03, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

FRANKFURT/BRÜSSEL. Die Discounterkette Aldi hat am Freitag keinen Aprilscherz gemacht, als sie ankündigte, dass die Verbraucher in Deutschland 30% mehr für Butter bezahlen müssen. Das Problem ist, dass die Preise für Milch und Molkereiprodukte in die Höhe schießen, was nicht nur auf die allgemeine Inflation zurückzuführen ist, sondern auch auf den Krieg in der Ukraine.

Preise schießen in die Höhe

Die Ukraine ist nicht nur ein wichtiger Futtermittellieferant für die Milchviehhalter in der EU, sondern Russland hat nach dem Inkrafttreten der Sanktionen auch die Ausfuhr von Düngemitteln eingestellt. Russland ist ein wichtiger Lieferant für chemische Düngemittel. Steigende Großhandelspreise haben nun auch Aldi dazu veranlasst, ab dem 4. April starke Preiserhöhungen für Milch, Butter, Käse und Fleisch sowie andere Produkte anzukündigen, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) und lok

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Milchprodukte
26.04.2022
FRANKFURT/BRÜSSEL. Die Verbraucher haben sich von den hohen Butterpreisen in Deutschland bisher nicht abschrecken lassen, nachdem mehrere Discounter, darunter Aldi und Lidl, im April die Preise erhöht hatten. Obwohl die durchschnittlichen Butterpreise in der EU um 70% höher liegen als im letzten Jahr, hat dies die Exporte nicht beeinträchtigt.
Milchprodukte
13.04.2022
HALLE. In einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung gibt Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer des Milchindustrieverbandes, eine Einschätzung über die Entwicklung der Preise für Milchprodukte ab – und diese ist alles andere als ermutigend.
Milchprodukte
28.01.2022
FRANKFURT/BRÜSSEL. Die Milchanlieferungen liegen in Frankreich und Deutschland immer noch unter dem normalen Niveau. Die Aussichten sind alles andere als ermutigend, da die Energie- und Futterkosten weiter steigen. Dies stellt für die Butterhersteller ein Problem dar, zumal die internationale Nachfrage hoch ist.