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Bio-Haselnüsse: Vernachlässigung und Missbrauch

2. November 2016 um 10:29 , Der AUDITOR
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SOFIA. Vernachlässigung und Missbrauch stellen enorme Probleme in Bulgarien dar. Obwohl einige Marktteilnehmer enttäuscht sein mögen, sind die Erwartungen hoch.

Hohe Erwartungen
In den letzten Jahren haben immer mehr Bauern In Bulgarien in den Anbau von Haselnüssen investiert. In 2014, zum Beispiel, wurden 2.140 ha als Anbauflächen für Hasennüsse registriert, was einen Anstieg um 300 ha bedeutet, im Vergleich zu 2013. Dieser Anstieg weckte Erwartungen einer beträchtlichen und nachhaltigen Zunahme des Angebots. Die Realität sieht allerdings anders aus. 

 

Verfehlte Hoffnungen
Leider bewirtschaften einige Bauern Land, für welches sie von der Regierung Subventionen erhalten, um dann den Großteil brach liegen zu lassen. Dessen ungeachtet, gibt es eine Vielzahl von Bauern, die Flächen bewirtschaften, um darauf Haselnüsse zu erzeugen und zu verarbeiten. Zudem dauert es einige Jahre, bis ein Feld als „biologisch“ zertifiziert wird. Jedoch erhalten jedes Jahr immer mehr Bauern eine solche Zertifizierung. Die Anreize sind offensichtlich, da die Preise für Bio-Kerne höher liegen. Jedoch ist es noch ein weiter Weg, bis ein ausreichendes Angebot erreicht wird. Derweil wird die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage von Importen aus dem Ausland ausgefüllt, die hauptsächlich aus der Türkei kommen.

 

Bio-Haselnüsse, Bulgarien

Sorte

EUR/kg

In der Schale

6,5-6,8

Natur, 9-11

10,30-10,70

Natur, 11-13

10,50-11,00

Natur, 13-15

10,80-12,00

Haselnusspaste

14,00

Geröstet, 13-15

14,30

EXW Bulgarien

 

 

 

Haselnüsse, Bulgarien

Sorte

EUR/kg

In der Schale

3,50

Natur, 9-11

8,00

Natur, 11-13

8,00

Natur, 13-15

8,00

Haselnusspaste

11,30

Geröstet, 13-15

11,00

EXW Bulgarien

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