Agrarrohstoffe: Großes Exportpotenzial in den Philippinen

26. März 2018 um 11:12 , Der AUDITOR
Die Hauptstadt Manila wächst schnell. 44% der Philippiner leben in Städten.
Die Hauptstadt Manila wächst schnell. 44% der Philippiner leben in Städten.
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MANILA. Laut aktuellem Bericht des Foreign Agricultural Service (FAS) des US Department of Agriculture (USDA) wächst die Lebensmittel- und Getränkeindustrie in den Philippinen rasant. Demnach hat die Industrie 2016 einen Umsatz von 23,3 Mrd. EUR erzielt – 10% mehr als im Vorjahr.

 

Die Nachfrage für Agrarrohstoffe und hochwertige Zutaten ist immens.

Großes Wachstumspotential

Etwa 90% der verarbeitenden Lebensmittel und Getränke werden im Inland konsumiert. Zudem verbessert sich die Qualität und Effizienz der verarbeitenden Produkte beständig, so dass die Philippinen verstärkt in der Region exportieren werden.

Die Kaufkraft der Verbraucher ist stark und wird in den nächsten Jahren zulegen. Aktuell beträgt das durchschnittliche Jahresgehalt 10.123 EUR. Die Wirtschaft ist robust und die Bevölkerung jung. Sie wächst jährlich um 1,6%. Zudem steigt die Nachfrage für hochwertige, Bio- und Gourmet-Produkte sowie für Fertiggerichte. Um diese Kaufkraft zu befriedigen setzten die Lebensmittel-Verarbeiter verstärkt auf Importe. Importware, z.B. aus den USA, wird mit lokalen Rohstoffen wie etwa Obst, Kakao oder Rohrzucker kombiniert um den Geschmack der Konsumenten zu treffen.

Rosige Aussichten für den Export

Für die Philippinen sind die USA der wichtigste Lieferant für Agrarrohstoffe. Umgekehrt fungieren die Philippinen als zehnt wichtigster Absatzmarkt. So exportieren die USA 2017 Agrarprodukte im Wert von 2,1 Mrd. EUR in die Philippinen. Händler rechnen für 2018 mit einem Zuwachs von 1,6% auf 2,1 Mrd. EUR. Die Philippinen beziehen aus den USA hauptsächlich Weizen, Molkereiprodukte, Fleisch und Geflügel. Zudem wächst die Nachfrage für Nüsse, verarbeitete Früchte und Gemüse.

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