Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Weizen: Schwächere Kurse in den USA und Westeuropa

16. Oktober 2019 um 11:06 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

FRANKFURT. Der Weizenmarkt tendierte in den USA und Westeuropa leicht schwächer, am Schwarzmeer erneut etwas fester. Gute Exportdaten in den USA und in der EU stützten zwar den Markt. Zweifel über den Verhandlungserfolg mit China schwächten jedoch die Kurse. Über Ägyptens neuen Weizen-Tender soll heute entschieden werden. Russland und Saudi-Arabien unterzeichneten ein Memorandum, wonach Russland seine Agrarexporte dorthin ausweiten dürfte.

Weizen gab gestern in den USA leicht nach, der Fronttermin sank am Morgen in Chicago um 3 Cent auf 5,06 US-Dollar je Bushel. Auch in Paris verlor Weizen um 2 Euro auf 178,25 EUR/mt. Am Schwarzmeer legte der Weizenkurs allerdings um 0,25 auf 196,75 US-Dollar/mt zu. In den USA machte sich Ernüchterung breit, was den Teilerfolg der letzten Runde der Handelsgespräche mit China anging. China sei meilenweit davon entfernt, 50 Milliarden US-Dollar für US-Agrargüter auszugeben, warnten Analysten der Agrarindustrie. Zitiert wurde dabei vor allem Darin Friedrichs von INTL FCStone,

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Getreide
23.09.2026
KYJIW/DALIAN. Ukrainische Bauern erzielen deutlich bessere Hirseerträge als im Vorjahr. Im chinesischen Markt haben die Preise nicht viel Spielraum nach unten. Die EU-Importe sind in dieser Saison um 60% gesunken.
Getreide
23.09.2026
KYJIW/DALIAN. Ukrainische Bauern haben die Buchweizenernte 2026 gut zur Hälfte abgeschlossen. In China stützen geringere Produktionsergebnisse die Rohwarenpreise. EU-Länder haben in den letzten Wochen rund die Hälfte ihrer Buchweizenimporte aus Kasachstan bezogen.
Getreide
01.09.2026
DALIAN/KYJIW. In China legen die Buchweizenpreise deutlich zu. Wetteranfälligkeit sorgt für Unsicherheit im Markt. Chinas Importe aus Russland waren rückläufig.
Getreide
01.09.2026
KYJIW/DALIAN. In der Ukraine wurden bereits 22% der Hirsefelder abgeerntet. In China haben sich die Anbauflächen in diesem Jahr erholt. Marktteilnehmer rechnen mit entsprechendem Druck auf die Preise.