Sonnenblumenkerne: Verladungen sprechen eine klare Sprache

7. November 2016 um 13:48 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

SOFIA. Überdurchschnittlich warme Temperaturen und gelegentliche Regenfälle lassen die Bauern hoffnungsvoll auf die Winterernte blicken. Die Sonnenblumenkernhändler wissen allerdings noch nicht so recht, mit ihrer Situation umzugehen.

Verschnaufpause für Rohware
Die bulgarische Sonnenblumenkernernte 2016 ist so gut wie abgeschlossen, bis Ende Oktober wurden neuesten Angaben zufolge 1,69 Mio. mt Sonnenblumenkerne geerntet, zusammen mit Überhängen von 540.000 mt stehen für die Saison 2016/17 etwa 2,23 Mio. mt zur Verfügung. Da in der letzten Woche keine größeren Verladungen in den Häfen registriert wurden, sind die Preise entgegen der Prognosen von vor zwei Wochen stabil mit leichter Tendenz nach unten und liegen bei 348 EUR/mt CPT Varna.  

Sonnenblumenkerne, Osteuropa

Sorte

EUR/kg

Bakery, DDP Deutschland

0,720

Rohware, CPT Varna

0,348

Ölware, Budapest Stock Exchange

0,338

  
Bakery-Preise stabil
Scheinbar überfordert mit der Entwicklung der Rohwarenpreise ab Varna, haben Lieferanten ihre Preise für Sonnenblumenkerne, bakery stabilisiert. Aktuell bieten sie ihre Ware für 645-650 EUR/mt FCA an. 

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Sonnenblumenkerne

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
02.07.2026
OTTAWA/BRÜSSEL. In Kanada kam es bei der Leinsaataussaat zu Verzögerungen. Kleinere Anbauflächen als erwartet sind die Folge. EU-Länder haben in der Saison 2025/2026 mehr als 680.000 mt Leinsaat importiert.
Ölsaaten
02.07.2026
NEU-DELHI/BRÜSSEL. Im Juli wird einer weiterer Sesam-Tender erwartet. Das wirkt sich auf die Preise aus. Indiens Exporte sind gegenüber dem Vorjahr gesunken.
Ölsaaten
01.07.2026
OTTAWA. Statistics Canada hat die Anbauprognose für die Aussaat 2026/2027 um 23% reduziert. Niederschläge sorgen für eine positive Entwicklung der Pflanzen. EU-Länder haben ihre Importe 2026/2027 um 4% gesteigert.
Ölsaaten
01.07.2026
DALIAN. Da mittlerweile kaum noch EU-konforme Ware verfügbar ist, richtet sich der Blick zunehmend auf die Entwicklung der neuen Kürbiskernernte. Vor allem die Erträge werden sich als entscheidend für die Preisentwicklung herausstellen.