Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sonnenblumenkerne: Ukrainische Aussaat auf 10-Jahrestief

23. Juni 2022 um 08:23 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

SOFIA/KYIV. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass die einheimische Sonnenblumenkernproduktion auf ein 10-Jahrestief sinken wird. Derweil benötigt das Land zusätzliche Lagerkapazitäten für die bevorstehende Ernte. In Bulgarien entwickeln sich die Pflanzen positiv und lassen auf ein gutes Ernteergebnis hoffen.

Wohin mit der Ernte?

Trotz aller Widrigkeiten, die der Einmarsch Russlands in die Ukraine für Land und Bevölkerung mit sich brachten, haben Erzeuger 4,7 Mio. ha mit Sonnenblumen besät, knapp 30% weniger als im Jahr 2021. So klein war die Fläche zuletzt 2011. Neben den bekannten Umweltfaktoren wie ausreichend Sonne und Niederschlag wird sich auch die weitere Entwicklung der Situation in der Ukraine merklich auf das Ernteergebnis auswirken können. Die Behörden teilen mit, dass die Gebiete schnellstmöglich von Minen befreit werden. De

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.
Ölsaaten
13.05.2026
WASHINGTON/SOFIA. Der aktuelle WASDE-Bericht wartet mit einer Rekordprognose für die weltweite Sonnenblumenkernente 2026/2027 auf. Die Preise für neue Ernte liegen in Bulgarien schon jetzt auf einem hohen Niveau.
Ölsaaten
12.05.2026
DALIAN. Die Käufer auf dem chinesischen Kürbiskernmarkt halten sich derzeit zurück, unter anderem, weil noch einige Unsicherheiten bezüglich der neuen Ernte bestehen. Ware in EU-Qualität ist kaum noch erhältlich, was sich bei den Exporten bemerkbar macht.