Sonnenblumenkerne: Preisverfall in Bulgarien

23. März 2017 um 11:59 , Der AUDITOR
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SOFIA. Der Ölpreis, der US-Dollarkurs und der schwächelnde Exportmarkt haben die Preise für Sonnenblumenkerne in der Schale und Ölware in den Keller getrieben. Derweil tobt ein erbitterter Preiskampf.

Der Preiskampf tobt

Aktuell wird kein Schiff in Varna verladen. Obwohl die Preise für Sonnenblumenkerne in der Schale bis auf 345 EUR/mt nachgegeben haben, verlangen die Anbauer noch immer Rohwarenpreise von bis zu 355 EUR/mt. Da sich immer weniger Käufer für solch eine hohe Preisklasse begeistern können, bleibt abzuwarten wer sich am Ende durchsetzen wird.

Markteilnehmer rechnen allerdings mit stabilen Preisen. Zumal kaum noch Rohware in Bulgarien verfügbar ist. Die Verarbeiter werden wohl bald auf Importe aus der Ukraine und Moldawien zurückgreifen.

Verarbeiter freuen sich über volle Auftragsbücher

Die Preise für Sonnenblumenkerne, Bakery tendieren weiterhin stabil. Sie werden nicht von der Preisentwicklung für schwarze Sonnenblumenkerne beeinflusst. Die Verarbeiter sind, vor allem im April, ausgelastet. Händler rechnen im Sommer mit Preissprüngen. Wegen des erhöhten Risikos von Insektenbefall und hoher Temperaturen schließen viele Verarbeitungsbetriebe im Sommer.

Sonnenblumenkerne, Osteuropa

Sorte

EUR/kg

Bakery, DDP Deutschland

0,730

Schwarz, in der Schale, CPT Varna

0,345

Ölware, Budapest Stock Exchange

0,337

 

 

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Sonnenblumenkerne, bakery Preischart

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