Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sonnenblumenkerne: Nicht in Panik verfallen

27. April 2022 um 13:53 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

SOFIA/KYIV. Der angekündigte Lieferstopp von russischem Gas nach Bulgarien schwebt nun zusätzlich unheilvoll über dem Sonnenblumenkernmarkt. Die Ukraine sorgt aktuell immerhin noch für ausreichend Rohwarenverfügbarkeit. Chinesische Sonnenblumenkerne können trotz allem preislich kaum mithalten.

Leichte Preiskorrekturen in Bulgarien

In der Nacht zum Mittwoch kündigte Russland an, die Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Bulgarische Marktteilnehmer bestätigen, dass viele Schälbetriebe und Ölmühlen auf diese Energielieferungen angewiesen sind, es jedoch zu früh sei, um die Auswirkungen im Detail beurteilen zu können. Wichtig sei, jetzt nicht in Panik zu verfallen, auch wenn diese Nachricht Öl ins Feuer der lodernden Inflation kippt.

Vorerst haben die Preise für gesch&au

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
22.10.2026
ISLAMABAD/NEU-DELHI. In Pakistan soll die Sesamernte 2026/2027 kleiner ausfallen als bisher erwartet. In Indien festigt gute Inlandsnachfrage die Sesampreise.
Ölsaaten
21.10.2026
SOFIA/BRÜSSEL. Logistische Herausforderungen sorgen für höhere Preise. Türkei steigert Importe aus der EU. Kasachische Sonnenblumenkerne spüren Druck durch russische Rekordernte.
Ölsaaten
21.10.2026
DALIAN/KYJIW. Die kleinere chinesische Shine-Skin-Ernte treibt den Kürbiskernmarkt nach oben, besonders EU-konforme Ware ist knapp. Steigende Produktions- und Logistikkosten verstärken den Preisdruck. In der Ukraine gewinnt der kommerzielle Kürbisanbau an Bedeutung, doch Dürre und fehlende Lagerkapazitäten bremsen die Entwicklung.
Ölsaaten
19.10.2026
OLMÜTZ. Inoffzielle Schätzungen halten eine deutlich kleinere Mohnernte für möglich. Grund sind die extrem geringen Erträge in einigen Regionen. Die Preise orientieren sich an der Nachfrage.