Ölsaaten - Ölsaaten

Sonnenblumenkerne: Maßnahmen kommen zu spät

10. Mai 2023 um 16:17 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

SOFIA/KYIV. Die beschlossenen Schutzmaßnahmen betreffend verschiedener Agrarrohstoffe aus der Ukraine kommen Marktteilnehmern zufolge zu spät. Derweil werden Stimmen im moldawischen Agrarsektor laut, es der EU gleichzutun und einen Importstopp für Sonnenblumenkerne und andere Produkte einzuführen.

Bulgarische Händler ächzen unter Sonnenblumenkernbeständen

Vergangene Woche traten die von der Europäischen Kommission auferlegten befristete Präventivmaßnahmen zum Schutz der an die Ukraine grenzenden EU-Staaten in Kraft. Während Marktteilnehmer diesen Schritt im Allgemeinen gutheißen, kamen die neue Beschränkungen jedoch zu spät, als dass die Betroffenen noch nennenswert davon profitieren könnten. Dies gilt zumindest für den bulgarischen Sonnenblumenkernmarkt. Die Händler sitzen auf Rohware, die si

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
15.04.2024
DALIAN. In China hat die Aussaat für die neue Kürbiskernernte begonnen und wird noch etwa einen Monat andauern. Die Preise verfolgen ihren Abwärtstrend.
Nüsse
15.04.2024
NEU-DELHI/BUENOS AIRES. Händler und Lagerhalter in Indien sind gezwungen, ihre Bestände zu günstigen Preisen zu verkaufen, da die steigenden Temperaturen Krankheiten in den Lagerhäusern begünstigen. In Argentinien ist die Ernte in vollem Gange.
Ölsaaten
11.04.2024
OTTAWA/BRÜSSEL. Mit der Aussicht auf höhere Importzölle für russische Leinsaat sorgen sich europäische Händler um ihr Geschäft und fürchten massive Preiserhöhungen. Weitere Anbauländer wie Indien und Kanada rücken in den Fokus, und sind für den Moment für die Abnehmer aber keine wirkliche Alternative.
Ölsaaten
11.04.2024
SOFIA/KYIV. Während der Aussaatperiode ist es in Bulgarien derzeit vergleichsweise warm und trocken. Dabei wäre die diesjährige Ernte auf günstige Wetterverhältnisse angewiesen, um nicht wie im letzten Jahr ein großes Ertragsdefizit zu erleben.