Ölsaaten - Ölsaaten

Sonnenblumenkerne: Ist Indien eine Alternative?

21. Januar 2021 15:07, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

SOFIA/NEU-DELHI. Osteuropäische Sonnenblumenkern sind in dieser Saison ein knappes Gut und der rasante Preisanstieg ruft längst vergessene Handelspartner wieder auf den Plan.

Attraktive Angebote aus Asien

Anfang der 2000er lag die indische Sonnenblumenkernernte regelmäßig bei mehr als 1,5 Mio. mt und die EU importierte jährlich etwa 1.500-2.000 mt aus Indien. Seit 2008 nahm die Produktion und damit auch die EU-Lieferungen rapide ab, andere Länder rückten in den Vordergrund. Laut den Daten des USDA wurden in der Saison 2020/2021 gerade einmal 185.000 mt Sonnenblumenkerne in Indien geerntet, das ist der drittniedrigste Wert der vergangenen 20 Jahre – nur unterboten von den Produktionsergebnissen 2018 (172.00

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
29.09.2022
NEU-DELHI. Indische Sesambauern sehen der Ernte optimistisch entgegen und rechnen mit einem Ertragsplus gegenüber dem Vorjahr. Lediglich in Gujarat könne die Produktion nicht mithalten.
Ölsaaten
28.09.2022
SOFIA/KYIV. In der Ukraine wurden inzwischen gut 15% der prognostizierten Sonnenblumenkernernte eingefahren, während die Sorge in Bulgarien in Anbetracht der enttäuschenden Produktionsergebnisse groß ist. Verschiedene Faktoren sorgen im Markt für enorme Unsicherheit auf der Käufer- und Verkäuferseite.
Ölsaaten
27.09.2022
DALIAN. Die Nachfrage auf dem chinesischen Kürbiskernmarkt ist so schlecht, dass sich selbst die Händler erschrocken zeigen. Zurzeit sind die Aussichten für das restliche Jahr eher pessimistisch, da verschiedene Faktoren gegen eine Steigerung des Kaufinteresses sprechen.
Nüsse
26.09.2022
NEU-DELHI. Da indische Landwirte vermehrt auf lukrativere Agrarprodukte zurückgreifen, fällt die Kharif-Aussaat in diesem Jahr geringer aus. Die Preise verfolgen weiter ihren Abwärtstrend, während die neue Ernte auf den Märkten eintrifft.