Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sonnenblumenkerne: Deutschlands Sonnenblumenkernimporte um 60% eingebrochen

17. November 2021 um 15:39 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

SOFIA/KIEW. Das hohe Preiseniveau im Sonnenblumenkernmarkt schreckt die Käufer ab. In der Ukraine kommt die Ernte langsam zum Ende und Deutschland hat im ersten Monat der neuen Saison rund 60% weniger Sonnenblumenkerne importiert als im Vorjahresmonat.

Preise bleiben unattraktiv

Bis Ende letzter Woche waren die Sonnenblumenkernernte in 14 ukrainischen Verwaltungsbezirken (Oblaste) abgeschlossen worden, in einzelnen Regionen läuft die Arbeit auf den Feldern weiter. Bislang wurden 15,6 Mio. mt Sonnenblumenkerne auf 6,4 Mio. ha eingefahren, der durchschnittliche Ertrag lag bei 2,45 mt/ha. In Russland wurden bislang 15,1 Mio. mt Sonnenblumenkerne auf 9,5 Mio. ha geerntet. Da diese Mengen vorerst aber nicht als Rohware in den Export kommen werden, bleibt die Lage im osteuropäischen Sonnenblumenkernmarkt angep

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Bio-Rohstoffe
16.07.2026
ASUNCIÓN. Verzögerungen bei der Ernte bergen Risiken für die Qualität der diesjährigen Ernte. Dramatische Frostereignisse wie im Vorjahr sollen aber ausbleiben. Erzeuger haben Rekordflächen besät.
Ölsaaten
16.07.2026
NEU-DELHI/ISLAMABAD. Im indischen Sesammarkt gehen die Anlieferungen aus der Sommerernte zurück. Die Aussaat für die Herbsternte bleibt weit hinter dem Vorjahr. Auch in anderen Ländern geben die Erzeuger anderen Feldfrüchten den Vorzug.
Ölsaaten
15.07.2026
WASHINGTON, D.C./SOFIA. Zum Drittem Mal in Folge wurde die weltweite Sonnenblumenkernproduktion 2026 nach oben korrigiert. Das Juli-Wetter ist entscheidend für die Entwicklung der Ernten in Europa.
Nüsse
13.07.2026
NEU-DELHI/BUENOS AIRES. Die Preise für indische Erdnüsse steigen weiter und werden durch eine geringere Aussaat und staatliche Käufe gestützt. In Argentinien kämpfen die Produzenten mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt, dennoch bleibt das Land der wichtigste Lieferant für die EU.