Sonnenblumenkerne: Anbieter spielen mit dem Markt

16. März 2017 um 11:32 , Der AUDITOR
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SOFIA. Innerhalb der letzten zwei Wochen sind die Temperaturen in den bulgarischen Sonnenblumenkernanbaugebieten von +20 °C unter den Durchschnittswert gesunken. Die Wetterschwankungen sorgen voraussichtlich für einen verzögerten Aussaatbeginn.

Vorübergehender Preisrückgang
Regen und in manchen Regionen sogar Schnee waren in den letzten Tagen an der Tagesordnung. Im Osten des Landes sind auch für die kommenden Tagen Niederschläge gemeldet, so kann es bei der Aussaat der Frühjahrsernten zu Verzögerungen kommen. Zu geringe Bodenfeuchtigkeit wird allerdings vorerst kein Problem darstellen. Bulgarische Lieferanten haben im Exportmarkt aktuell keinen leichten Stand, im Hafen von Varna wartet lediglich eine Weizenladung auf Verschiffung.

Sonnenblumenkernverarbeiter hatten ihre Preise kurzzeitig gesenkt, um prompte Lieferungen für Abnehmer attraktiver zu machen. Nachdem sie ihre Auftragsbücher erfolgreich gefüllt hatten, wurde das Niveau wieder angehoben. Vor dem Abschluss langfristiger Kontrakte sträuben sich viele von ihnen aber weiterhin.

Sonnenblumenkerne, Osteuropa

Sorte

EUR/kg

Bakery, DDP Deutschland

0,730

Schwarz, in der Schale, CPT Varna

0,355

Ölware, Budapest Stock Exchange

0,348

 
Russland steigert Exporte
Der russische Statistikdienst hat diese Woche die endgültigen Erntemengen bekannt gegeben. Die Sonnenblumenkernernte 2016 soll es demnach auf stolze 11,01 Mio. mt gebracht haben. Dank der Herabsetzung des Exportzolls laufen auch die Exporte gut und befinden sich auf einem 5-Jahreshoch. Seit Saisonbeginn lieferte Russland 117.900 mt Sonnenblumenkerne ins Ausland. Wichtigster Abnehmer ist die Türkei, das Land importierte 56% der Gesamtexporte.

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Preischart Sonnenblumenkerne, bakery, Osteuropa

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