Sonnenblumenkerne 2008/09: Harte Zahlen und Fakten

29. Juni 2017 um 15:42 , Der AUDITOR
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Alle wichtigen Daten übersichtlich für Sie in Excel aufbereitet: Hintergrundinformationen, Sonnenblumenkernproduktion, Im- und Exportzahlen und Preise.

Die Sonnenblume wurde auf dem amerikanischen Kontinent bereits 2.500 v. Chr. in der Mississippi-Region und in Mexiko-Stadt angebaut.
Inkas sollen die gelbe Blume sogar als Abbild ihres Gottes verehrt haben und auch für van Gogh war sie ein beliebtes Motiv. Mitte des 16. Jahrhunderts brachten spanische Seefahrer die Pflanze nach Europa. Erst als Zierpflanze eingesetzt, wurde ab dem 17. Jahrhundert damit begonnen, Sonnenblumenkerne für Backwaren zu verwenden. Teilweise dienten die gerösteten Kerne auch als Ersatz für Kaffee und Trinkschokolade. Des Weiteren werden Sonnenblumenkerne zu Öl gepresst, in der Schale als Snack angeboten und auch zum Kochen sowie als Salattopping verwendet. In der Tierwelt sind sie vor allem bei Vögeln beliebt. Je nach Verwendungszweck werden Sonnenblumenkerne in verschiedene Typen unterteilt: Öltyp, Futtertyp, Ziertyp und Speisetyp.

Sonnenblumenkernproduktion in mt

Land

2009

Ø 2005-09

Russland

6.454.320

6.532.047

Ukraine

6.364.000

5.418.960

Argentinien

2.483.437

3.610.676

China

1.955.641

1.732.997

Frankreich

1.716.299

1.515.206

USA

1.377.320

1.405.134

Bulgarien

1.317.979

1.062.912

Ungarn

1.256.185

1.214.662

Rumänien

1.098.047

1.136.416

Türkei

1.057.125

999.306

Welt

32.823.208

31.620.815

Quelle: FAO

Weltweit werden durchschnittlich 31,6 Mio. mt Sonnenblumenkerne pro Jahr geerntet. Russland und die Ukraine gehören mit jeweils mehr als 6 Mio. mt zu den wichtigsten Produzenten, gefolgt von Argentinien und China.

Die Importe von Sonnenblumenkernen (Zolltarifnummer: 12060091 Sonnenblumenkerne, geschält, ungeschält) aus Drittländern liegen im Schnitt bei 150.000 mt pro Jahr. Im Jahr 2008 hat China die USA als wichtigsten Zulieferer für die EU abgelöst, die Einfuhr lag mit 67.140 mt rund 12.000 mt über den Importen aus den USA.

Das Handelsvolumen innerhalb der EU ist wesentlich höher und steigerte sich von 2007 auf 2008 um mehr als 100.000 mt (bzw. 44%) auf 357.000 mt. Die wichtigsten Lieferanten sind Frankreich, Ungarn und Rumänien. Hauptabnehmer hingegen ist Deutschland, gefolgt von den Niederlanden und Italien.

Deutschland hat seine Einfuhr von Sonnenblumenkernen zwischen 2006 und 2008 rapide gesteigert und importierte zuletzt 173.811 mt. Der Bezug erfolgt in erster Linie aus China, Frankreich und Ungarn. Das Exportvolumen ist dagegen deutlich geringer, wurde aber ebenfalls von innerhalb von drei Jahren von 13.189 mt auf 21.108 mt erhöht. Hauptabnehmer sind die Niederlande, Österreich und Schweden.

Zolltarifnummer: 12060091 Sonnenblumenkerne, geschält, ungeschält
Quelle: FAO; Europäische Kommission; Statistisches Bundesamt

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Dateisymbol
2009 Komplettpaket Sonnenblumenkern-Daten

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