Preis: 7,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sojabohnen: Preisschraube dreht in andere Richtung

29. Januar 2018 um 13:24 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

CHICAGO. Sojabohnen konnten in Chicago den Kurs nicht halten, steht der Markt offenbar wieder auf der Kippe durch neue Wetterspekulationen in Südamerika. Fakt war zunächst, dass der Export von US-Sojabohnen mit 616.300 mt eher ernüchternd und nur halb so hoch wie in der Vorwoche ausfiel.

Fakt war auch, dass China laut Importgesellschaften 2017 insgesamt 95,5 Mio. mt Sojabohnen einführte, was ein Anstieg um 14% zum Vorjahr war, Brasilien aber mit 50,93 Mio. mt gut 53 % Anteil daran hatte. US-Sojabohnen verlieren weiteren Marktanteil in China.

In Brasilen verzögern starke Regenfälle, besonders im Gebiet Mato Grosso, die Sojabohnenernte weiterhin, dennoch deuten die Prognosen auf eine beinahe ähnliche Rekordernte wie im Vorjahr von 112,2-114,5 Mio. mt hin. In Argentinien setzte sich zuletzt die Trockenheit fort, aber die Hitzewelle geht langsam zu E

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.