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Sojabohnen: Argentiniens Pendel an der Waage

30. Januar 2018 um 09:10 , Der AUDITOR
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CHICAGO. Sojabohnen konnten in Chicago den Kurs gegenüber dem Vortag kaum halten, zogen heute Morgen aber nach oben. Extreme Niederschläge in den Hauptanbaugebieten Brasiliens, der mangende Glaube an ausreichende Niederschläge vor allem im Osten Argentiniens, veranlasst die die US-Fonds, hohe Shortpositionen abzubauen, was den Sojakursen in Chicago Auftrieb gab.

Dabei meldeten argentinische Wetterdienste Regen für den Nordosten des Landes, was der Markt aber ignorierte. Das Agrarministerium in Argentinien schätzte am Wochenende die Sojabohnenanbaufläche mit 16,75 Mio. ha um 50.000 ha kleiner als zuvor, war die Aussaat zuletzt auch abgeschlossen. Noch rechnen Analysten mit einer Sojabohnenernte Argentiniens von nur 52 Mio. mt, was aber, wenn sich die Wetterbedingungen wieder verbessern. In Brasilen deuten die Prognosen auf eine beinahe ähnliche Rekordernte wie im Vorjahr von 112,2-114,5 Mio. mt hin.

In Deutschland stiegen

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