Sesam: Viel Raum für Spekulationen

9. März 2017 um 10:13 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die hohe Verfügbarkeit im Sesammarkt und die niedrigen Preisen die Bauern dazu bringt, kleinere Flächen für die Sommerernte zu bestellen.

Aktuell haben die Preise für indischen Sesam nachgegeben. Als Begründung nennen Händler das niedrige Preisniveau der aus Afrika importierten Ware, sowie fehlende Nachfrage aus China. Damit liegen die Angebote preislich wieder unter dem Vorjahreshoch, ob sich dieses Niveau langfristig durchsetzen kann, ist allerdings fraglich.

Sesampreise Indien

Sorte

USD/mt

Geschält, 99,95%

1.455

Natur

1.320

CIF Hamburg

 
Tender-Gerüchte
Nicht nur tendieren die Prognosen zu einer vergleichsweise kleinen Sommerernte, auch berichten indische Sesamhändler, dass die Qualität der Restbestände durch die Niederschläge im vergangenen Herbst nicht optimal ist.
Im Markt kursieren Gerüchte über einen neuen Sesamtender aus Korea. Sollten indische Lieferanten den Zuschlag erhalten, ist mit einem erneuten Preisanstieg zu rechnen. Geht Indien dagegen leer muss, sollten die Händler ihr Preisniveau überdenken. Auch bei geringer Verfügbarkeit ist die Nachfrage ein entscheidender Faktor bei der Preisentwicklung. 

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