Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sesam: Indien verliert merklich an Marktanteilen in der EU

7. April 2022 um 13:42 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

NEU-DELHI. Aufgrund möglicher geringerer Erträge könnte die indische Sesamernte in Gujarat trotz größerer Anbauflächen nicht nennenswert übersteigen. Fehlende Nachfrage sorgt für weitgehend stabile Preise. Die EU-Importdaten zeigen derweil, wie stark Indiens Sesamlieferungen im vergangenen Jahr eingebrochen sind.

Nachfrage bleibt weiter aus

Obwohl das Angebot an qualitativ guter Ware im indischen Sesammarkt limitiert ist, wurden die Preise erneut leicht nach unten korrigiert. Gegenüber der Vorwoche wird indischer Sesam rund 20 USD/mt günstiger angeboten. Weißer Sesam ist kaum gefragt, sowohl im einheimischen Markt als auch aus dem Ausland gibt es derzeit kaum Anfragen. Im Vergleich zu anderen Ursprüngen ist indische Sesam zudem derzeit deutlich teurer, beispielsweise wird Sesam aus Nigeria Marktteilnehmern zufolge für 1.490-1.500 USD/mt gehandelt. L

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.