Sesam: Indien nur knapp im Vorteil

21. Juli 2017 um 09:12 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI. Im Laufe der Woche schwankten die Preise im indischen Sesammarkt täglich und auch das Ergebnis der letzten Ausschreibung aus Korea ist inzwischen bekannt.

Das Ergebnis
Wie erwartet erhielten indische Sesamlieferanten für einen Großteil des Tenders den Zuschlag, was aber in erster Linie den günstigeren Angeboten für Premium-Qualität zu verdanken ist. Sesam in Standard-Qualität kommt dieses Mal zu gleich Teilen aus Indien (1.500 mt) und Nigeria (1.500 mt). Die Lieferungen aus Indien werden bis zum 19.09.2017 in Korea erwartet, nigerianische Exporteure müssen bis spätestens 19.10.2017 geliefert haben.

Sesamtender Juli 2017

Qualität

Ursprung

USD/mt

mt

Premium

Indien

1.139-1.148

2.100

Nigeria

1.146-1.149

900

Standard

Indien

1.124-1.144

1.500

Nigeria

1.124-1.139

1.500

Quelle: Indischer Handel

Der Markt
Abgesehen von kleineren Preisschwankungen schlossen die Sesampreise trotz des Tenders auf einem ähnlichen Niveau wie in der vergangenen Woche. Wenn sich die Exporteure noch mit größeren Mengen eindecken müssen, um ihre Tender-Lieferungen zu erfüllen, könnten die Preise in den kommenden Tagen etwas steigen.

Marktteilnehmer gehen davon aus, dass China in den nächsten Monaten wieder verstärkt als Käufer im indischen Sesammarkt auftreten wird, was den Preisen zusätzlichen Aufschwung verleihen sollte.

Sesampreise Indien

Sorte

USD/mt

Geschält, 99,95%

1.450

Natur

1.260

CIF Hamburg

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Sesam, geschält
Dateisymbol
Preischart Sesam, natur

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