Sesam: Exporte sind möglich

4. Mai 2020 um 11:59 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

NEU-DELHI. Indien hat den Lockdown zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus um zwei Wochen verlängert. Das Land ist in drei Risikozonen unterteilt. Dabei werden jedoch Ausnahmen gewährt, um den Handel zu fördern. Die Ausfuhr von Sesam ist möglich.

Kopien werden akzeptiert

Ursprünglich sollte die zweite Phase der Abriegelung in Indien am 4. Mai enden. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, hat die Regierung jedoch beschlossen, die Maßnahmen um zwei Wochen zu verlängern. Das Land ist in grüne, orange und rote Zonen unterteilt, in denen unterschiedliche Beschränkungen gelten, je nachdem, wie hoch die jeweilige Infektionsgefahr ist.

Für die Zulassung von Sesam-Containern in Europa gibt es Notfallverordnungen. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in Hamburg zum Beispiel akzeptiert Kopien von Gesundheitszeugnissen und Prüfberichten. Die Originaldokumente, die vom zuständigen Amt in Indien zur Verfügung gestellt werden, müssen jedoch so schnell wie möglich nachgereicht werden. Die Nachfrage ist weitgehend gedämpft. Wegen des Feiertags Labour Day bleibt der Markt in China bis zum 6. Mai geschlossen und die Nachfrage in den USA ist zum Erliegen gekommen. Es gibt jedoch einige Anfragen aus Europa, und die Preise sind stabil geblieben, wobei geschälte Sesamsamen bei 1.675 USD/mt gehandelt werden.

Sesampreise, Indien

Sorte

USD/mt

Geschält, 99,95%

1.675

Natur

1.530

CIF Hamburg

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
Preischart für Sesam, geschält, mechanisch getrocknet, 99.95% Reinheit
Preischart für Sesam, ungeschält, 99.95% Reinheit 
weitere Preischarts

Angehängte Dateien

Dateisymbol
Preischart Sesam, geschält, mechanisch getrocknet
Dateisymbol
Preischart Sesam, ungeschält

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
07.09.2026
DALIAN. Die Bestände an chinesischen Kürbiskernen sind deutlich gesunken und bieten kaum noch Puffer bis zur neuen Ernte. Gleichzeitig ziehen die Preise für die neue Ernte weiter an. Die Unsicherheit über Erntemenge und Qualität bleibt bestehen.
Ölsaaten
03.09.2026
OTTAWA/BRÜSSEL. Wetterbedingte Ernteverzögerungen könnten den kanadischen Händlern den Start in die neue Saison zusätzlich erschweren. Die Konkurrenz aus Russland und Kasachstan ist groß. EU-Länder haben ihre Leinsaatimporte aus Kanada in den letzten zwei Monaten verdreifacht.
Ölsaaten
03.09.2026
ASTANA. Kasachische Bauern haben in diesem Jahr weit mehr Leinsaat angebaut als zunächst erwartet. Geringere Erträge bremsen den Produktionszuwachs allerdings. Die Saison 2026/2027 könnte mit weiteren logistischen Herausforderungen aufwarten.
Ölsaaten
02.09.2026
SOFIA/DALIAN. In ihrem aktuellen Bericht hat die Europäische Kommission Ernteschätzungen für viele EU-Länder gesenkt, Bulgarien und Rumänien gehören zu den wenigen Ausnahmen. In der Ukraine haben die Bauern mit der Sonnenblumenkernernte begonnen. Trockenheit hat die Kernbildung in China beeinträchtigt.