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Sesam: China kauft verstärkt in Afrika

8. Juni 2023 um 10:35 , Der AUDITOR
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NEU-DELHI/KHARTUM. Aufgrund des Einfuhrzolls auf indischen Sesam greifen chinesische Importeure verstärkt auf Ware aus afrikanischen Ursprüngen zurück. Die große Welternte setzt die indischen Preise zusätzlich unter Druck. Die Lage im Sudan ist indes weiterhin angespannt.

Afrikanische Ursprünge im Vorteil

Die Preise auf dem indischen Sesammarkt unterliegen derzeit einem Auf und Ab. Nachdem sie in der Vorwoche gesunken waren, kam es nun wieder zu Preissteigerungen von etwa 40 USD/mt. Insgesamt sind die Preise in den letzten Monaten um 8% gesunken. Ein Problem für indische Exporteure ist, dass sie ihre Ware für Lieferungen nach China zwar günstiger anbieten als konkurrierende Länder wie Tansania und Mosambik und dennoch geringere Chancen haben, da auf indischen Sesam ein Einfuhrzoll von 9% erhoben wird. So sind

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