Preis: 11,00 €
Mitgliederpreis: 0,00 €

Sesam: China kauft verstärkt in Afrika

8. Juni 2023 um 10:35 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

NEU-DELHI/KHARTUM. Aufgrund des Einfuhrzolls auf indischen Sesam greifen chinesische Importeure verstärkt auf Ware aus afrikanischen Ursprüngen zurück. Die große Welternte setzt die indischen Preise zusätzlich unter Druck. Die Lage im Sudan ist indes weiterhin angespannt.

Afrikanische Ursprünge im Vorteil

Die Preise auf dem indischen Sesammarkt unterliegen derzeit einem Auf und Ab. Nachdem sie in der Vorwoche gesunken waren, kam es nun wieder zu Preissteigerungen von etwa 40 USD/mt. Insgesamt sind die Preise in den letzten Monaten um 8% gesunken. Ein Problem für indische Exporteure ist, dass sie ihre Ware für Lieferungen nach China zwar günstiger anbieten als konkurrierende Länder wie Tansania und Mosambik und dennoch geringere Chancen haben, da auf indischen Sesam ein Einfuhrzoll von 9% erhoben wird. So sind

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
20.05.2026
ASTANA/BRÜSSEL. In Kasachstan geht die Leinsaataussaat gut voran. Gute Wetterverhältnisse unterstützen die positiven Erwartungen. Experten sprechen sich gegen die Erhebung möglicher Exportzölle auf kasachische Ölsaaten aus.
Ölsaaten
20.05.2026
SOFIA/KYJIW. Die Saison 2025/2026 schreitet stetig voran. Mit jedem Monat der vergeht, bevor die neue Ernte im Sommer verfügbar wird, verringern sich die ohnehin schon knappen Bestände weiter.
Nüsse
18.05.2026
NEU-DELHI. Die indische Regierung verkauft ihre Erdnussbestände teurer als erwartet, was dem Markt eine gewisse Unterstützung bietet. Geopolitische Faktoren erschweren zudem den Import anderer Speiseöle. Dennoch könnte es bald zu Preisrückgängen kommen.
Ölsaaten
14.05.2026
NEU-DELHI/DODOMA. In Tansania wurde letzte Woche die Sesamsaison 2026/27 eröffnet, und die Erzeuger zeigen sich optimistisch bezüglich der Preisentwicklung. In Indien zeigt die Sommerernte ein uneinheitliches Bild. Chinas hohe Bestände dämpfen die Kaufaktivität.