Trockenfrüchte

Rosinen: Markt in Aufruhr

24. März 2022 um 12:55 , Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

TEHERAN. Obwohl die iranischen Rosinenexporte im Februar gegenüber Januar gestiegen sind, haben sie im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen. Im Vergleich zu Februar 2021 brachen die Ausfuhren mengenmäßig sogar um mehr als 50% ein. Die Gespräche über eine mögliche Wiederaufnahme des Atomabkommens in Wien wirken sich auch auf die Lieferungen aus, und der iranische Trockenobstmarkt ist angespannt.

Käufe werden aufgeschoben

Der Iran exportierte im Februar 10.010 mt Rosinen im Wert von 13,24 Mio. USD. Das sind zwar mengenmäßig 21% und wertmäßig 26% mehr als im Januar (8.267 mt im Wert von 10,5 Mio. USD), aber der Jahresvergleich zeigt ein anderes Bild. Die Exporte des letzten Monats sind nämlich mengenmäßig um 52,5% und wertmäßig um 53,8% gegenüber den 21.100 mt im Wert von 28,65 Mio. USD im Februar letzten Jahres zurückgegangen. Dieser Einbruch ist vor allem auf die Dürre

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Trockenfrüchte
21.05.2024
AYDIN. Die Gefahr durch die Mittelmeerfruchtfliege ist weitgehend gebannt, die Anbauregionen stehen dennoch unter ständiger Überwachung. Fehlende Niederschläge malen den Erzeugern Sorgenfalten auf die Stirn.
Trockenfrüchte
21.05.2024
MANISA. Das Warenangebot im türkischen Sultaninenmarkt schwindet von Woche zu Woche. Jetzt bekommen die Trockenfruchtexporteure noch Konkurrenz von der Alkoholindustrie.
Trockenfrüchte
21.05.2024
MALATYA. Die hervorragenden Aussichten für die neue Ernte lassen die Aprikosenpreise weiter sinken, was die Erzeuger zu eiligem Handeln veranlasst. Die Ernte frischer Aprikosen soll Mitte Juni beginnen.
Trockenfrüchte
15.05.2024
REUS/TEHERAN. Wie aktuelle INC-Schätzungen aufzeigen, bleibt Saudi-Arabien auch in der Saison 2024/25 der wichtigste Produzent für Tafeldatteln. Der Iran verzeichnet indes einen stattlichen Exportanstieg.