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Pistazien: Rückschläge halten an

22. März 2023 um 12:52 , Der AUDITOR
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TEHERAN. Die letzten Jahre waren ein Schock für die iranische Pistazienindustrie. Obwohl die Aussichten für die diesjährige Produktion ermutigend sind, ist ein Aufschwung nicht in Sicht. Der Klimawandel ist hier nicht das einzige Problem.

Starker Rückgang der Produktion

Dürreperioden, Frost und eine reduzierte Wasserversorgung haben in den letzten Jahren zu einem starken Produktionsrückgang geführt, vor allem in der Provinz Kerman, auf die früher 90% der iranischen Pistazienproduktion entfielen. Während die Produktion hier früher bei 200.000 mt lag, ist sie laut Statistiken des Landwirtschaftsministeriums auf 30.000 mt im Jahr 2022 gesunken. Der Frost hat im März letzten Jahres nicht nur große Schäden angerichtet, auch die Plantagen sind in keinem guten Zustand, und die Erzeuger sind sehr besorgt. Semnan und Razavi-Chorasan sind ebenfalls wichtige Erzeugerprovinzen, aber auch in Razavi-Chorasan ist die Produktion auf 60.000 mt zurückgegangen. Die Erzeuger bauen Pistazien auf 450.000 ha in 27 Provinzen im gesamten Iran an. Schätzungen zufolge lag die Gesamterzeugung in den letzten beiden Jahren zwischen 115.000 und 136.000 mt.

Obwohl die Aussichten für die diesjährige Produktion ermutigender sind, mahnen die Anbieter zur Vorsicht. Die Erträge dürften höher ausfallen, denn 2023 ist ein "On-Year", und die jüngsten Regenfälle geben Anlass zu der Hoffnung, dass die Ernte im Sommer gut ausfallen wird. Plötzliche Fröste können jedoch im Laufe des Frühjahrs auftreten, was ein Grund ist, warum die Marktteilnehmer lieber abwarten. Auch die US-Sanktionen wirken sich auf die Produktion und den Handel aus, da die Erzeuger nicht alle erforderlichen Pestizide einführen können und mehrere Länder sich weigern, Pistazien im Iran zu kaufen. Ein weiteres Problem ist die strenge Kontrolle der Regierung über Wechselkurse und Steuern. Da die Regierung die Lieferanten zwingt, ihr komplexes Wechselkurssystem mit Verlusten und hohen Steuersätzen einzuhalten, sind viele Exporteure in den letzten vier Jahren aus dem Geschäft ausgeschieden.

Preise klettern nach oben

Die Pistazienpreise sind seit Februar trotz der Abwertung des iranischen Rial stark gestiegen. Der Hauptgrund dafür ist die höhere Inlandsnachfrage aufgrund des persischen Neujahrsfestes Nouruz, das am 20. und 21. März gefeiert wurde. Da viele Geschäfte in dieser Woche deshalb geschlossen sind, ist der Handel etwas gedämpft.

Pistazien, Iran

Ungeschält, NO

EUR/kg

USD/kg

Ahmad Aghaei, 24-26

12,87

13,88

Ahmad Aghaei, 26-28

12,41

13,38

Akbari, 20-22

15,26

16,46

Akbari 22-24

14,57

15,71

Kale Ghuchi, 22-24

14,00

15,10

Kale Ghuchi 24-26

13,55

14,61

Fandoghi, 30-32

10,82

11,67

Fandoghi 32-34

10,59

11,42

FOB Iran, Abnahmemenge 1 mt

Für mehr Informationen gehen Sie zu: 
- Preischarts Pistazien, Iran
- weitere Preischarts

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Preischart Pistazien, Iran

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