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Pistazien: Regen und Hagel könnte Ernte 2019 reduzieren

13. Juni 2019 um 11:23 , Der AUDITOR
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MADRID/SACRAMENTO. Wie spanische Agrarmedien berichten, ist Anbaufläche für Pistazien im vergangenen Jahr um 30% gewachsen. Derweil erzielten kalifornische Pistazienbauern in den vergangenen fünf Jahren drei Rekordernten.

30% größere Flächen in Spanien
Laut dem Bericht des spanischen Agrarministeriums wurden die Pistazienplantagen in Spanien im Jahr 2018 von 15.847 ha auf 20.415 ha vergrößert, ein Plus von rund 30% gegenüber dem Vorjahr. Das Potential das spanischen Pistazienproduktion steigt damit auf rund 7.000 mt. Die spanischen Bauern wollen dem wachsenden Markt profitieren und könnten auch in Zukunft neue Flächen für die Pistazienproduktion erschließen. 

„Off-Year“ in Kalifornien
Laut dem aktuellen Bericht der Experten von Anderson Exports, haben kalifornische Pistazienbauern ihre Anbaufläche in den vergangenen Jahren ebenfalls vergrößert. So konnten die Produzenten in den Jahren 2014 (233.150 mt), 2016 (406.900 mt) und 2018 (447.700 mt) jeweils ein neues Rekordergebnis erzielen. Dafür viele die Ernte 2015 mit 122.500 mt aufgrund der vorangegangenen jahrelangen Trockenperiode besonders gering aus.

Experten der University of California rechneten Anfang Mai noch mit einer vergleichsweise großen Pistazienernte für dieses Jahr von 340.000-365.000 mt („off-year“: alle zwei Jahre fällt der Ertrag deutlich kleiner aus, da die Bäume Erholung brauchen) Heftige Regenfälle und Hagelschauer im Mai könnten das Potential allerdings reduzieren.

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