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Pistazien: Produktion ist gefährdet

3. November 2021 um 12:30, Der AUDITOR
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KERMAN. Die iranische Provinz Kerman hängt weitgehend von Pistazienexporten ab, die für die örtliche Industrie eine wertvolle Einnahmequelle darstellen. Die jährlichen Einnahmen belaufen sich auf 1,5 Mrd. USD. Die Niederschläge sind jedoch in diesem Jahr um bis zu 80% zurückgegangen, und die Händler sind davon überzeugt, dass der Iran sein Position als führender Lieferant nicht halten kann, wenn sich das Land nicht an den Klimawandel anpasst.

Produktion um 40% eingebrochen

Obwohl genaue Schätzungen noch ausstehen, wird davon ausgegangen, dass die Produktion in diesem Jahr um 40-50% zurückgegangen ist. Normalerweise exportiert Kerman bis zu 90% seiner Ernte. Es wird jedoch damit gerechnet, dass die Abnehmer auf andere Erzeugerländer wie die USA, die Türkei und Griechenland ausweichen werden. Der Klimawandel und die Dürre stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Pistazienproduktion dar, die für den Iran ein wichtiges Mittel zur Einfuhr ausländischer Währungen i

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