Nüsse

Pistazien: Bio-Produzenten sind frustriert

28. Juli 2022 um 11:23, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

ZARANDIEH. Die iranische Provinz Markazi rangiert bezüglich Anbaufläche und Erntevolumen zwar nur an sechster Stelle, aber der Bezirk Zarandieh ist das führende Anbaugebiet für Bio-Pistazien im Land. Die Türkei wird 2022/2023 den Iran als zweitwichtigstes Produktionsland hinter den USA ablösen.

Produktion in Gefahr

Die Pistazienanbaufläche in der Provinz Markazi beträgt mehr als 12.000 ha, von denen 75% (8.900 ha) auf den Bezirk Zarandieh entfallen. Die Landwirte bauen nicht nur die Sorten Akbari, Ahmad Aghaei und Kale Ghucci sowie Fandghogi an, die hauptsächlich als frische Nüsse verzehrt werden, sondern auch Ghazvini-Pistazien, die in Form von Kernen und gehackten Pistazien konsumiert werden. Die diesjährige Produktion dürfte bei 13.000 mt liegen.

Erzeuger, Produzenten, Händler und Verkäufer

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
07.02.2023
CANBERRA/WASHINGTON, D.C. Macadamias South Africa (SAMAC) hat die Produktionsschätzungen für 2022 angehoben. Landwirte in Kenia werden dazu veranlasst, von Kaffee auf die hochattraktive Nuss umzusteigen, und China hat schier unglaubliche Produktionsschätzungen herausgegeben. Die weltweite Produktion und die Nachfrage steigen. Doch nicht alle Marktteilnehmer sind zufrieden.
Nüsse
06.02.2023
NEU-DELHI. Die steigenden Preise verleiten Farmer dazu, wieder vermehrt Erdnüsse anzubauen. Dies könnte allerdings zu Schwierigkeiten in Hinblick auf die Wasserversorgung führen. Auch die höheren Preise für Saatgut müssen bedacht werden.
Nüsse
02.02.2023
ORDU. Die Lieferanten in der Türkei sind völlig schockiert und überrascht über die Entscheidung der TMO, Haselnüsse zu verkaufen. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass die staatliche Organisation versuchen würde, ihre Bestände zu halten, um einen Preisverfall vor den Parlamentswahlen im Juni zu verhindern.
Nüsse
01.02.2023
HANOI. Die Landwirte in Vietnam haben derzeit wenig Anreiz, ihre Cashews zu ernten. Viele haben die Ernte sogar schon eingestellt, wie lokale Medien berichten, da die Rohwarenpreise einfach zu niedrig sind. Eine Besserung ist nicht in Sicht, denn auch die Aussichten für den Export sind düster.