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Pinienkerne: Umbruch im internationalen Markt

22. Juli 2019 um 15:39 , Der AUDITOR
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PEKING. Berichten zufolge haben bereits zwei wichtige Produktionsländer den kommerziellen Anbau bzw. den Handel mit Pinienkernen gestoppt. Ein drittes Land soll das allerdings kompensieren können.

China soll für den Ausgleich sorgen

Seit der Saison 2018-19 kann die Mongolei nicht mehr für die weltweite Produktionsstatistik berücksichtigt werden. Insgesamt drei Jahre lang soll auf die Ernte und den Export von mongolischen Pinienkernen zum Schutz des Ökosystems verzichtet werden. Inzwischen hat auch Nordkorea den Handel mit Pinienkernen gestoppt und fällt jetzt ebenfalls aus der Produktionsstatistik.

Dennoch soll die Produktion von Pinienkernen in der Schale in der Saison 2019-20 in Fernost ein Ergebnis von 71.000 mt erzielen können. Die chinesische Ernte soll sich gegenüber dem Vorjahr auf 45.00 mt mehr als verfünffachen. Gleichzeitig heißt es im aktuellen Bericht des International Nut and Dried Fruit Council (INC), dass in Russland, Afghanistan und Pakistan voraussichtlich weniger Pinienkerne geerntet werden.

Die Pinienkernproduktion im Mittelmeerraum hat aktuellen Schätzungen zufolge das Potential, ein Ergebnis von 12.600 mt zu erzielen, ein Plus von 12,5% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt könnten in der Saison 2019-20 rund 83.660 mt Pinienkerne in der Schale geerntet werden.   

Produktion Pinienkerne in der Schale in mt

Fernost

2018-19

2019-20

Diff.

Nordkorea

16.000

n.v.

n.v.

China

8.750

45.000

414,3%

Russland

21.150

16.000

-24,3%

Afghanistan

6.000

5.000

-16,7%

Pakistan

6.000

5.000

-16,7%

Mongolei

n.v.

n.v.

n.v.

Zwischensumme

57.900

71.000

22,6%

Mittelmeerraum

2018-19

2019-20

Diff.

Türkei

1.500

3.000

100,0%

Italien

5.760

2.600

-54,9%

Portugal

2.000

4.500

125,0%

Spanien

1.000

2.400

140,0%

Andere

160

160

0,0%

Zwischensumme

10.420

12.660

21,5%

Gesamt

68.320

83.660

22,5%

Quelle: INC Juli 2019

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