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Pekannüsse: US-Lieferungen deutlich gestiegen

20. Oktober 2021 um 11:15 , Der AUDITOR
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ATLANTA. Wie der American Pecan Council in seinem Jahresabschlussbericht schreibt, können sich sowohl die Erzeuger als auch die Exporteure mit der abgeschlossenen Pekannuss-Saison 2020/21 zufrieden zeigen. Dazu hat China maßgeblich beigetragen.

Keine Exportrückgänge dank China

In seinem kürzlich veröffentlichten Bestandsbericht erklärt der American Pecan Council (APC), dass die Lieferungen der Erzeuger an Händler und Verarbeiter im Jahresvergleich um stattliche 36% gestiegen sind. Grund dafür sind die günstigen Ab-Hof-Preise sowie die höhere Inlandsnachfrage, die auf geschickte Marketingkampagnen zurückzuführen ist. Auch das Kaufinteresse aus dem Ausland kann sich sehen lassen. Dazu trägt China mit seinem Wiedereintritt in den Markt einen wichtigen Teil bei; nach der Senkung der Zollgebühren kaufen chinesische Händler vermehrt US-Pekannüsse in der Schale und haben damit einen Rückgang der US-Exporte verhindert.

Hoher Inlandskonsum

Im Gegenteil endet die Saison Pecan Report zufolge mit einer Steigerung der Lieferungen von gut 24% im Jahresvergleich, damit wurden gut 41.000 mt mehr Pekannüsse ins In- und Ausland geliefert als in der Saison 2019/20. Die Gesamtlieferungen belaufen sich auf gut 211.000 mt. Davon waren mehr als 156.000 mt für den Inlandsverbrauch bestimmt, sodass allein dieser um knapp 35.000 mt gestiegen ist. Um den höheren Verbrauch zu decken, arbeiten die Erzeuger fleißig daran, ihre Anbauflächen zu vergrößern und alte Bäume zu ersetzen.

Die Preise auf dem europäischen Spotmarkt halten sich bereits seit mehreren Wochen auf einem stabilen Niveau. Fancy Junior Mammoth Halves aus den USA werden weiterhin zu 10,75 EUR/kg FCA Spanien gehandelt.

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