Nüsse

Mandeln: Spaniens Ernte soll sich halbieren

4. Mai 2022 09:48, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MADRID/SACRAMENTO. Das kühle und feuchte Wetter hat den spanischen Mandelbäumen in diesem Frühjahr ordentlich zugesetzt. Infolgedessen wurden die bis dato noch sehr guten Ernteprognosen deutlich gekürzt.

Massiver Produktionseinbruch befürchtet

In Spanien werden aktuell Mandelplantagen auf 626.161 ha bewirtschaftet, davon sind 510.584 ha im Ertragsstadium, die übrigen gut 100.000 ha erreichen in den kommenden Jahren nach und nach die Fruchtreife. 123.953 ha entfallen dabei auf den Anbau von Bio-Mandeln, von denen 104.200 ha Früchte tragen. Damit läge das Ertragspotential Marktteilnehmern unter normalen Umständen bei 144.000 mt Mandeln ohne Schale.

Niederschläge, Nachtfrost und schlechte Bestäubung sorgten in diesem Jahr jedo

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Nüsse
23.09.2022
ORDU. Während die TMO weiterhin mit Hochdruck Haselnüsse aufkauft, wird wild über die nächsten Schritte von Ferrero spekuliert. Die Exporteure sind verärgert über die Banken in der Türkei, und in Italien schlagen die Erzeuger Alarm.
Nüsse
21.09.2022
CANBERRA/SACRAMENTO. Australiens Mandelexporte blieben im Juli zwar hinter dem Vorjahresmonat zurück, konnten aber dennoch ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen. Neu ist seit dem aktuellen Bericht des Almond Board of Australia die Ergänzung der Daten um die Inlandslieferungen.
Nüsse
20.09.2022
SACRAMENTO/CHIȘINĂU. California Walnuts rechnet damit, dass die US-Exporte 2021/2022 um fast 4% gestiegen sind, während die Inlandslieferungen um 10% zurückgingen. Die Erzeuger in Moldawien sind dagegen in diesem Jahr bestrebt, etwaige Lücken zu schließen und die Exporte zu steigern, insbesondere innerhalb Europas und die Exporte aus der Ukraine werden 2022/2023 voraussichtlich ansteigen.
Nüsse
20.09.2022
TEHERAN/MADRID. Die iranischen Pistazienexporte blieben im Juli enttäuschend niedrig, und die Aussichten für die neue Saison sind alles andere als ermutigend. Obwohl Spanien nur ein kleiner Akteur auf dem Markt ist, könnten sich Pistazien hier zum „grünen Gold“ entwickeln.