Macadamias: Tropensturm beschädigt Simbabwes Ernte
16. Februar 2022 um 15:28 ,
Der AUDITOR
Preise in Europa steigen
Die meisten Macadamia-Anbauländer befinden sich aktuell in der Nebensaison und warten die Entwicklung der Ernte 2022 ab, sodass zurzeit die letzten Bestände der Ernte 2021 angeboten werden. Die meisten Käufe in den Ursprungsländern sind diesbezüglich bereits abgeschlossen und Antares berichtet, dass aktuell eine Bewertung der Spot-Bestände stattfindet, um zu prüfen, ob die Nachfrage bis zur Ankunft der neuen Ernte gedeckt werden kann. Dabei sieht es bisher so aus, als könnte die Ware in Europa knapp werden. Das hat in den vergangenen Wochen bereits zu Preissteigerungen auf dem europäischen Spotmarkt geführt.
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Macadamianüsse |
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Sorte |
EUR/kg |
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Style 0, Kenia |
17,80 |
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Style 1L, 16-20 mm, Kenia |
15,00 |
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Style 2S, 13-16 mm, Kenia |
12,35 |
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Style 0, Australien |
18,30 |
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Style 1, Südafrika |
17,20 |
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Style 3, Südafrika |
14,70 |
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FCA Spanien |
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Hohe Schäden in Simbabwe
Insgesamt zeigen sich die Marktteilnehmer bezüglich der neuen Ernte optimistisch – alles deutet auf hohe Erträge und große Kerne hin. In Simbabwe hat nun allerdings Tropensturm „Anna“ den Erzeugern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vor allem im Anbaugebiet Chipinge im Osten des Landes haben die Farmer hohe Verluste zu beklagen, nachdem ihre ausgewachsenen Bäume entwurzelt wurden. Das berichtet der Chronicle. In den vergangenen Jahren wurde der Macadamia-Anbau hier ausgeweitet, nachdem vermehrt Kleinbauern in den Sektor eingestiegen waren. Macadamias aus Simbabwe werden hauptsächlich nach Europa und China exportiert und die Exporteure berichten von einer guten Nachfrage, da die Nüsse in Pandemiezeiten als besonders gesundes Lebensmittel beworben werden.
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