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Macadamias: Abweichende Prognosen

20. November 2019 um 14:57 , Der AUDITOR
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CANBERRA/PEKING. Marktteilnehmer halten ihren Schätzungen für die australische Macadamiaernte 2019/2020 aufrecht. Die Erwartungen für die diesjährige Produktion in China sind dagegen sehr unterschiedlich.

Plus oder minus?

Die Trockenheit sorgte dafür, dass die australische Macadamiaproduktion in diesem Jahr um 13% auf 42.900 mt reduziert wurde, während die Exportnachfrage stetig wächst. Zu den wichtigsten Abnehmern gehören die USA, Japan und Deutschland.

Hauptanbauland Südafrika erlebt ebenfalls überwiegend trockenes und warmes Wetter. Dank Inventionen in die Förderung des Macadamiaanbaus rechnen Exporten für die Saison 2019/2020 dennoch mit einem Produktionsplus auf 58.500 mt bis 60.000 mt.

Anders in China. Laut dem aktuellen Bericht des INC soll die Erntemenge in diesem Jahr auf 31.500 mt steigen, zulegten lag die Prognose noch bei knapp 30.000 mt. Dem gegenüber stehe allerdings der November-Bericht der Australian Macadamia Society. In dem ist die Rede von einem Rückgang der chinesischen Macadamianussproduktion auf etwa 20.000 mt.   

Produktion Macadamias in der Schale in mt

Land

2018/19

2019/20

Diff.

Südafrika

56.880

58.500

2,8%

Australien

49.300

42.900

-13,0%

Kenia

35.900

33.950

-5,4%

China

21.400

31.500

47,2%

USA

16.957

18.000

6,2%

Guatemala

11.500

13.500

17,4%

Malawi

7.125

8.370

17,5%

Brasilien

6.200

7.200

16,1%

Vietnam

1.200

1.450

20,8%

Kolumbien

1.350

1.300

-3,7%

Andere

13.270

15.350

15,7%

Gesamt

221.082

232.020

4,9%

Quelle: INC November 2019

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