Ölsaaten - Ölsaaten

Leinsaat: Kasachstans Exporte massiv eingebrochen

20. Januar 2022 14:32, Der AUDITOR
Bericht als Audio abspielen

MOSKAU/OTTAWA. Ende Dezember meldeten osteuropäische Agrarmedien, dass Russland die Beschränkung der Leinsaatexporte in Betracht ziehen könnte. Kasachstans Leinsaatexporte sind im Vergleich zur Vorsaison um 34% zurückgegangen, Lieferungen nach China gab es kaum. Deutschland bezog in dieser Saison einen Großteil seiner bisherigen Leinsaatimporte aus Russland.

Ware kommt vor allem aus Russland

Aus dem kasachischen Markt gibt es derzeit kaum Angebote für Leinsaat. Dafür schiebt sich Russland dank seiner großen Ernte im letzten Jahr an die vorderste Front. Das Angebot ist reichlich und die Händler wollen vor allem prompt verkaufen. Da die Preise trotz des leichten Rückgangs noch immer sehr hoch sind, hält sich Kaufinteresse für Spotkäufe allerdings in Grenzen. Viele Abnehmer haben sich bereits für die kommenden Monate eingedeckt. Polnische Händler bieten braune, gereinigte

Dies könnte Sie ebenfalls interessieren

zur Nachrichten-Übersicht
Ölsaaten
19.05.2022
OTTAWA/NUR-SULTAN. Mitte Mai haben die Bauern mit der Aussaat in den kasachischen Anbauregionen begonnen, in einzelnen Gebieten soll es Berichten zufolge jedoch relativ trocken sein. Kanadas Exporteure profitieren nach eigenen Angaben bislang kaum von Lieferbeschränkungen zwischen Russland und der EU.
Ölsaaten
19.05.2022
CHRUDIM. Die offiziellen Anbauzahlen werden im tschechischen Mohnmarkt mit Spannung erwartet, während die Erwartungen der Marktteilnehmer deutlich auseinander gehen. Einig sind die Händler dagegen bei den Preisvorstellungen für die neue Ernte.
Ölsaaten
19.05.2022
NEU-DELHI. Indische Sesamhändler zeigen sich enttäuscht von den aktuellen Preisentwicklungen. Nach dem Tender-Gewinn und der Ankunft qualitativ guter Ware im Markt hatten sie festeren Preisen gerechnet. Nun ist das Gegenteil eingetreten.
Ölsaaten
18.05.2022
SOFIA/KYIV. Marktteilnehmern zufolge besteht für bulgarische Erzeuger derzeit kein Grund, sich schnellstmöglich von ihren Rohwarenbeständen zu trennen. Das schlägt sich auf die Preise nieder. In der Ukraine geht die Sonnenblumenkernaussaat weiter voran, schätzungsweise 70% der geplanten Flächen wurden bereits bestellt.