Leinsaat: Käufer springen wegen Milbenbefall ab

12. April 2017 um 15:28 , Der AUDITOR
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LODZ. Aufgrund qualitativer Probleme treten derzeit vermehrt Käufer von Verträgen zurück, nachdem bei Analysen Milbenbefall festgestellt wurde.

Aktuell ist es schwierig gute Ware im Markt zu finden, was aber nicht bedeutet, dass es keine mehr gibt.

Überraschend stabil
Gerüchte zu steigenden Rohwarenpreisen in den Ursprüngen halten sich weiter hartnäckig im Markt, noch immer ist davon bei den Lieferpreisen aber nichts zu spüren. Neben der ohnehin schon schwachen Nachfrage reduzieren die bevorstehenden Osterfeiertage die Handelsaktivität zusätzlich.

Im Süden Russland schreitet die Aussaat voran. In Kasachstan wagen sich die Bauern noch nicht auf die Felder, der Boden sei zu Nass und stellenweise noch gefroren. 

Leinsaat, braun

Qualität

EUR/mt

99,9% Reinheit, DDP Deutschland

495

Rohware, FCA Kasachstan

300

Bio, 99,9% Reinheit, DDP Deutschland

1.190

 
Russland im Exportrausch
Auch wenn die Leinsaatexporte aus Russland im Februar gegenüber dem Vormonat um 30% zurückgegangen sind, läuft die Ausfuhr deutlich besser als im Vorjahr. In den ersten sechs Monaten der Saison 2016/17 exportierten russische Lieferanten 417.500 mt Leinsaat ins Ausland, rund 60% mehr als letztes Jahr um diese Zeit (260.800 mt). Neben den traditionellen Märkten wie der EU gehört die Türkei mit 170.500 mt bei weitem zu den wichtigsten Abnehmern dieser Saison.

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Preischart Leinsaat, 99,9%, Osteuropa

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